04/03/2008 11:32
Haben Sie einen Schweizer Literaten gefunden?
Unsere Schweizer Kleinschriftsteller geniessen das Leben im Idyll. Wahrscheinlich liegt es daran, dass sie sich nicht gerne bewegen, auch nicht wirklich fleissig sind und den Schutz der Landesgrenz... »







Diskussion
Das war ja schon immer so.
"Elfriede Jelinek und Peter Handke sind leuchtende Sonnen, in den Spuren Karl Kraus’..."
Heyheyhey! Jetzt aber mal halblang! Handke ist ein eingebildeter vertrottelter langweiliger Bloeffsack. Jelinek wird besser, ja, aber seit Bernhard ist auch in Oesterreich nicht sehr viel los (immer noch mehr als in D und CH aber eben, die Oesterreicher haben eben was den anderen Deutschen fehlt: Witz und eine Beziehung zum Unterbewusstsein).
In der modernen deutschen Literatur D und Ch gegen Oesterreich ausspielen wollen, ist wie Italiens Pizzakultur mit der der Tarte-a-la-tomate-Kultur von Frankreich zu vergleichen. Kein Musil, kein von Horváth, kein Bernhard, kein Kafka (den schenken wir doch gleich auch den Oesterreichern). Nichts haben wir im Vergleich zu den Oesterreichern vorzuweisen.
Und das in einem Hämeartikel über Schriftsteller. 3:0 forfait
Ich habe selten einen derart dämlichen Artikel gelesen. Alleine der letzte Satz disqualifiziert den Schreiberling, überhaupt etwas zu dem Thema zu schreiben.
Die Geschäftigkeit, die Stöhlker wohl kennt und meint, dürfte allerdings nicht unbedingt zu grosser Literatur führen. Aber, ich bemühe mich, lieber Klaus J., selbst derweil um gut lesbares Deutsch, bis zum letzten Satz.
Und wenn es gut ist, geht es um die Welt.
Stöhlker war schon immer auf Krawall gebürstet. Früher auch bei seinen Klienten. Jetzt halt nur noch im Blog. Er ist ein penetranter Neu-Schweizer, aber das müssen wir einbürgerungsfreudigen Eidgenossen schon zulassen.
Stöhlkers Neigung zur Literatur liegt vielleicht auch an seinem Hang zur Fiktion. Anfang der 70er Jahre schrieb er als kleiner PR-Fuzzi die Prospekte für den Börsengang der Trans-KB; da war viel Fantasie drin. (An den Millionen-Skandal, inklusiv späterem Bundesrats-Gatten Hans W. Kopp, erinnern sich wohl nur die Älteren hier.)
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