08/03/2008 17:14
Ein Ferkel entlarvt die Heuchler der Meinungsfreiheit
Es wurde nicht mit Steinen geworfen und keine Demonstration angekündigt. Auch Morddrohungen hat niemand ausgestoßen, aber man hat doch die Bundesprüfstelle für jugendgefähr... »







Diskussion
Vielleicht müsste man sich mal die Seite der Autoren anschauen, anstatt alles zu verteufeln!!
http://www.schmidt-salomon.de/homepage.h tm
Weiter sollte sich die so genannten moralischen OrdnungshüterInnen mal sich die diversen christlichen Sekten genauer unter die Lupe nehmen, wie z.B. Opus Dei, da ist das Ferkel Buch gerade harmlos dagegen! Aber ach ja ich vergass, Opus Dei und Co. sind ja so Màchtig, da würde man sich wohl die Finger verbrennen und das obwohl die in ihren Schulen den Mädels so schlimme Dinge einimpfen, dass Abtreibung Mord sei und Sex vor der Ehe das schlimmste, aber dann verschweigen, dass täglich hunderte Menschen krepieren, nur weil die meinen, das Christentum sei ihre Rettung! Ja, diese Leute verschweigen, dass dank Papst, Opus Dei und Co. mit ihrer verdammten Kondom-Zölibat-Heuchelei, gerade in Afrika hunderttausende an AIDS gestorben sind und sterben werden, nur weil die dem Papst mehr glauben schenken, anstatt der Ätzen die ihnen ein Kondom empfehlen!
Ach, nur noch ein kleiner HInweis, die Beschneidung der Frauen usw. ist wohl auch eine Einbildung des Westens und hat mit Religion nichts zu tun, oder wie oder was???
Doch da gibt’s aber immer noch zu viele Vatikan-Treue, die das anders handhaben, hier die dazugehörige Meldung (aus dem Wikipedia-Artikel über AIDS):
Im Oktober 2003 deckte die BBC in einer Reportage auf, dass Priester, Nonnen und katholische Sozialarbeiter auf direkte Weisung des Vatikans überall in der dritten Welt die Unwahrheit verbreiten, Kondome böten keinen Schutz vor Aids. Das Virus könne jederzeit durch das Latex schlüpfen, weil es 450-mal kleiner sei als ein Spermatozoon und damit auch deutlich kleiner als Poren im Material. So macht etwa der Erzbischof von Nairobi, Raphael Ndingi Nzeki, in Kenia, wo nach offiziellen Schätzungen bereits 20 % der Bevölkerung mit HIV infiziert sind, die Verfügbarkeit von Kondomen für die rasche Ausbreitung der Epidemie verantwortlich. Nach Aussage von Gesundheitsarbeitern erzählen manche Priester sogar, dass die Kondome selbst mit dem Virus beschichtet seien. Viele Gesundheitsorganisationen betrachten die religiös motivierte und sachlich irreführende Anti-Kondom-Propaganda zahlreicher Kirchen als ein großes Hindernis für ihre Präventionsarbeit. Sie sei in hohem Maße unethisch, weil sie die Wahrung einer restriktiven Sexualmoral für wichtiger als oder ausreichend für die mögliche Eindämmung der Aids-Epidemie halte.
http://www.guardian.co.uk/print/0,3858,4 770493-106925,00.html
Ich hätte dir hier noch eine Buchempfehlung:
Gott, Aids, Afrika von Stefan Hippler
http://de.wikipedia.org/wiki/Aids_in_Afr ika
Und noch ein Tipp, kluge Frauen, wie Mara, die konnten und können sich selber wehren, da brauchen sie keinen Pseudo-Frauenbeschützer, wie Sie, denn Ihre Realität den Frauen gegenüber haben Sie hier mehrmals zu Schau gestellt!
Und da ich weder irgendeiner Religion, noch eines Atheismuses angehöre, so halte ich es wie Albert Einstein:
"Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
Die grossen Probleme dieser Welt können nicht mit derselben Denkweise gelöst werden,
mit welcher wir sie verursacht haben."
Da zur Zeit noch andere Kinderbücher (mehrheitlich aus Amiland) zu Themen rund um den lieben Gott und vor allem der Kreationisten oder wie es so schön heisst "intelligent Design" auf dem Markt sind - und das einige Leute doch zum Denken oder Diskutieren angeregt hat, hat das Museum.bl in Liestal sehr gut darauf reagiert und eine aktuelle Ausstellung zum Thema Adam, Eva und Darwin. Szenen einer Problembeziehung geschaffen. Ist die Welt das Resultat eines Evolutionsprozesses? Oder wurde sie in sechs Tagen von Gott erschaffen?
Eine gelungene Ausstellung - die ohne zu werten das Wesentliche anspricht. Für Kinder und Erwachsene.
http://www.baselland.ch/docs/kultur/kant onsmuseum/ausstellung/darwin_flyer.pdf
Ich hätte dir da noch einen Buchtipp:
"Die Kirche im Kopf Von „Ach Herrje!“ bis „Zum Teufel!“ von Carsten Frerk/ Michael Schmidt-Salomon
Hier ein Ausschnitt:
"
E
Empfängnis, unbefleckte: Das Christentum ist (vor allem in Gestalt des Katholizismus) eine Religion mit feinsinnigen Nuancen. So ist Empfängnisverhütung böse, Empfängnisfleckenverhütung als Spezialität des Heiligen Geistes jedoch ein Zeichen höchster Heiligkeit. Wir Sterblichen stehen nur vor der Wahl, uns mittels Empfängnisverhütung zu versündigen oder uns und unsere Nachkommen im Rahmen einer ordnungsgemäß vollzogenen Empfängnis zu beflecken.
Der Mythos der unbefleckten Empfängnis ist nicht in den Werbeabteilungen der Waschmittelindustrie erfunden worden, sondern beruht auf einem jahrtausendalten Übersetzungsfehler des Wortes → Jungfrau. Kern ist die Vorstellung, dass eine Frau schwanger wurde und dennoch Jungfrau blieb, d. h. keinen normalen Geschlechtsverkehr hatte. Hierdurch wurde verhindert, dass sie zur Weiterverbreitung des Virus der → Erb¬sünde beitrug, der nach christlicher Überzeugung – analog zu herkömm¬lichen Geschlechtskrankheiten – sexuell übertragen wird. Insofern hatte Nietzsche vollkommen Recht, als er schrieb, dass das Dogma der un¬befleckten Empfängnis die Empfängnis befleckte. Bei allem „Geheimnis des Glaubens“ ist doch das Diskriminierende deutlich: Der Mythos der unbefleckten Empfängnis machte aus der natürlichen Empfängnis eine schmutzige, sündige Sache.
In christlicher Verschwisterung mit → Sünde, → Sexualität und er¬laubter → Lust ist daraus der Zwang zum Duschen vieler Menschen (ins¬besondere von Frauen) nach dem Koitus entstanden, um die möglichen Flecken der ausgetauschten Körperflüssigkeiten abzuspülen. In Analogie zu den Händen, waschen diese Menschen ihren ganzen Körper in Unschuld. Es muss – in Übernahme energetischer Ansichten – allerdings die Dusche sein, denn nur mit dem Duschwasser kann das Böse abfließen. Bei einem Wannenbad bliebe man mittendrin sitzen, im Bösen.
Sinnigerweise wurde das Fest der Unbefleckten Empfängnis 1476 von Papst Sixtus IV. gestiftet. Das war derjenige „Heilige Vater“, der nicht nur die Sixtinische Kapelle bauen ließ, sondern auch ein Bordell betrieb, Steuern von seinen Nutten bezog und mit der eigenen Schwester und seinen Kindern koitierte (vgl. u. a. Deschner, Die beleidigte Kirche, S. 19). (→ Sexualität) Das berühmt-berüchtigte Dogma der unbefleckten Empfängnis ist noch neueren Datums (1854). Es bezeichnet nicht – wie häufig missverstanden – die unbefleckte (samen- und erbsündenfreie) Empfängnis des Jesuskindes (das war ja schon lange vorher klar!), son¬dern die ebenso unbefleckte Empfängnis der Gottesmutter selbst. (Maria war also genetisch sündenfrei!) Dadurch wurde der Heilige Geist von dem Verdacht befreit, eine erbsündig belastete Dame befruchtet zu haben (→ Früchte)."
"Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein."
Nein, "Schafe" mag ich nicht. Unhöflichkeit auch nicht. Die Schafherde der Unhöflichen ist mir vor allen anderen Schafherden die verächtlichste.
http://facts.ch/articles/618159-online-u mfrage-bei-evangelischen-kirchen-europas
Und wenn Sie es nicht verstehen so hoffe ich das Sie diesen Aphorismus verstehen:
"Anstössig sein, heisst: Anstösse geben!
Wenn Sie auf heuchlerische Gesprächskultur stehen ist das Ihre Sache, doch mit wir und mir hat das nichts zu tun!
Ich befasse mich lieber mit dem Humanismus und der Philospie, wie eben:
"Die Zehn Angebote des evolutionären Humanismus
1. Diene weder fremden noch heimischen „Göttern“, sondern dem großen Ideal der Ethik, das Leid in der Welt zu mindern!
2. Verhalte dich fair gegenüber deinem Nächsten und deinem Fernsten!
3. Habe keine Angst vor Autoritäten, sondern den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
4. Du sollst nicht lügen, betrügen, stehlen, töten – es sei denn, es gibt im Notfall keine anderen Möglichkeiten, die Ideale der Humanität durchzusetzen!
5. Befreie dich von der Unart des Moralisierens! Trage dazu bei, dass die katastrophalen Bedingungen aufgehoben werden, unter denen Menschen heute verkümmern, und du wirst erstaunt sein, von welch freundlicher, kreativer und liebenswerter Seite sich die vermeintliche „Bestie“ Homo sapiens zeigen kann.
6. Immunisiere dich nicht gegen Kritik! Ehrliche Kritik ist ein Geschenk, das du nicht abweisen solltest.
7. Sei dir deiner Sache nicht allzu sicher! Zweifle aber auch am Zweifel! Selbst wenn unser Wissen stets begrenzt und vorläufig ist, solltest du entschieden für das eintreten, von dem du überzeugt bist. Sei dabei aber jederzeit offen für bessere Argumente, denn nur so wird es dir gelingen, den schmalen Grat jenseits von Dogmatismus und Beliebigkeit zu meistern.
8. Überwinde die Neigung zur Traditionsblindheit, indem du dich gründlich nach allen Seiten hin informierst, bevor du eine Entscheidung triffst!
9. Genieße dein Leben, denn dir ist höchstwahrscheinlich nur dieses eine gegeben!
10. Stelle dein Leben in den Dienst einer „größeren Sache“, werde Teil der Tradition derer, die die Welt zu einem besseren, lebenswerteren Ort machen woll(t)en! Eine solche Haltung ist nicht nur ethisch vernünftig, sondern auch das beste Rezept für eine sinnerfüllte Existenz. "
Extra für dich luftlinie habe ich dir hier die Originalfassung der Zehn Angebote des evolutionären Humanismus:
Vorbemerkung: Diese zehn „Angebote“ wurden von keinem Gott erlassen und auch nicht in Stein gemeißelt. Keine „dunkle Wolke“ sollte uns auf der Suche nach angemessenen Leitlinien für unser Leben erschrecken, denn Furcht ist selten ein guter Ratgeber. Jedem Einzelnen ist es überlassen, diese Angebote angstfrei und rational zu überprüfen, sie anzunehmen, zu modifizieren oder gänzlich zu verwerfen.
1. Diene weder fremden noch heimischen „Göttern“ (die bei genauerer Betrachtung nichts weiter als naive Primatenhirn-Konstruktionen sind), sondern dem großen Ideal der Ethik, das Leid in der Welt zu mindern! Diejenigen, die behaupteten, besonders nah ihrem „Gott“ zu sein, waren meist jene, die dem Wohl und Wehe der realen Menschen besonders fern standen. Beteilige dich nicht an diesem Trauerspiel! Wer Wissenschaft, Philosophie und Kunst besitzt, braucht keine Religion!
2. Verhalte dich fair gegenüber deinem Nächsten und deinem Fernsten! Du wirst nicht alle Menschen lieben können, aber du solltest respektieren, dass jeder Mensch – auch der von dir ungeliebte! – das Recht hat, seine individuellen Vorstellungen von „gutem Leben (und Sterben) im Diesseits“ zu verwirklichen, sofern er dadurch nicht gegen die gleichberechtigten Interessen Anderer verstößt.
3. Habe keine Angst vor Autoritäten, sondern den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! Bedenke, dass die Stärke eines Arguments völlig unabhängig davon ist, wer es äußert. Entscheidend für den Wahrheitswert einer Aussage ist allein, ob sie logisch widerspruchsfrei ist und unseren realen Erfahrungen in der Welt entspricht. Wenn heute noch jemand mit „Gott an seiner Seite“ argumentiert, sollte das keine Ehrfurcht, sondern Lachsalven auslösen.
4. Du sollst nicht lügen, betrügen, stehlen, töten – es sei denn, es gibt im Notfall keine anderen Möglichkeiten, die Ideale der Humanität durchzusetzen! Wer in der Nazidiktatur nicht log, sondern der Gestapo treuherzig den Aufenthaltsort jüdischer Familien verriet, verhielt sich im höchsten Maße unethisch – im Gegensatz zu jenen, die Hitler durch Attentate beseitigen wollten, um Millionen von Menschenleben zu retten. Ethisches Handeln bedeutet keineswegs, blind irgendwelchen moralischen Geboten oder Verboten zu folgen, sondern in der jeweiligen Situation abzuwägen, mit welchen positiven und negativen Konsequenzen eine Entscheidung verbunden wäre.
5. Befreie dich von der Unart des Moralisierens! Es gibt in der Welt nicht „das Gute“ und „das Böse“, sondern bloß Menschen mit unterschiedlichen Interessen, Bedürfnissen und Lernerfahrungen. Trage dazu bei, dass die katastrophalen Bedingungen aufgehoben werden, unter denen Menschen heute verkümmern, und du wirst erstaunt sein, von welch freundlicher, kreativer und liebenswerter Seite sich die vermeintliche „Bestie“ Homo sapiens zeigen kann.
6. Immunisiere dich nicht gegen Kritik! Ehrliche Kritik ist ein Geschenk, das du nicht abweisen solltest. Durch solche Kritik hast du nicht mehr zu verlieren als deine Irrtümer, von denen du dich besser heute als morgen verabschiedest. Habe Mitleid mit jenen Kritikunfähigen, die sich aus tiefer Angst heraus als „unfehlbar“ und ihre Dogmen als „heilig“ (unantastbar) darstellen müssen. Sie sollten in einer modernen Gesellschaft nicht mehr ernst genommen werden.
7. Sei dir deiner Sache nicht allzu sicher! Was uns heute als richtig erscheint, kann schon morgen überholt sein! Zweifle aber auch am Zweifel! Selbst wenn unser Wissen stets begrenzt und vorläufig ist, solltest du entschieden für das eintreten, von dem du überzeugt bist. Sei dabei aber jederzeit offen für bessere Argumente, denn nur so wird es dir gelingen, den schmalen Grat jenseits von Dogmatismus und Beliebigkeit zu meistern.
8. Überwinde die Neigung zur Traditionsblindheit, indem du dich gründlich nach allen Seiten hin informierst, bevor du eine Entscheidung triffst! Du verfügst als Mensch über ein außerordentlich lernfähiges Gehirn, lass es nicht verkümmern! Achte darauf, dass du in Fragen der Ethik und der Weltanschauung die gleichen rationalen Prinzipien anwendest, die du beherrschen musst, um ein Handy oder einen Computer bedienen zu können. Eine Menschheit, die das Atom spaltet und über Satelliten kommuniziert, muss die dafür notwendige Reife besitzen.
9. Genieße dein Leben, denn dir ist höchstwahrscheinlich nur dieses eine gegeben! Sei dir deiner und unser aller Endlichkeit bewusst, verdränge sie nicht, sondern „nutze den Tag“ (Carpe diem)! Gerade die Endlichkeit des individuellen Lebens macht es so ungeheuer kostbar! Lass dir von niemandem einreden, es sei eine Schande, glücklich zu sein! Im Gegenteil: Indem du die Freiheiten genießt, die du heute besitzt, ehrst du jene, die in der Vergangenheit im Kampf für diese Freiheiten ihr Leben gelassen haben!
10. Stelle dein Leben in den Dienst einer „größeren Sache“, werde Teil der Tradition derer, die die Welt zu einem besseren, lebenswerteren Ort machen woll(t)en! Eine solche Haltung ist nicht nur ethisch vernünftig, sondern auch das beste Rezept für eine sinnerfüllte Existenz. Es scheint so, dass Altruisten die cleveren Egoisten sind, da die größte Erfüllung unseres Eigennutzes in seiner Ausdehnung auf Andere liegt. Wenn du dich selber als Kraft im „Wärmestrom der menschlichen Geschichte“ verorten kannst, wird dich das glücklicher machen, als es jeder erdenkliche Besitz könnte. Du wirst intuitiv spüren, dass du nicht umsonst lebst und auch nicht umsonst gelebt haben wirst!
(Aus :„Manifest des Evolutionären Humanismus“, Alibri Verlag, Aschaffenburg 2005, S.156-159)
Melden Sie sich an oder loggen Sie sich ein, um an der Diskussion teilzunehmen.