Big Brother Eltern are watching you überall
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Immer mehr technische Dienste helfen besorgten Eltern, ihre Kinder rund um die Uhr im Auge zu behalten.

In Deutschland gibt es den Handy-Ortungsdienst Trackyourkid - "Spüre dein Kind auf":


Die Kinder tragen ein spezielles Handy bei sich. Innert Minuten können Eltern in ganz Deutschland herausfinden, wo sich ihr Kind gerade aufhält. Dafür schicken sie ein SMS an die Anbieterfirma, die das Telefon ortet und die Antwort per SMS oder als Karte im Internet an die Eltern weitergibt.

In der Schweiz gibt es das Mobi-Click Junior-Tel:


Das Handy mit nur drei Tasten kann durch Eltern ebenfalls geortet werden. Weiter verfügt das Junior-Tel über eine «Schutzzonen»-Funktion. Damit lassen sich Gebiete wie etwa der Schulweg festlegen. Verlässt das Kind die Schutzzone, warnt ein SMS die Eltern automatisch. Das spezielle Modell Mobi-Click Compact verfügt zusätzlich über eine Abhörfunktion.

In den USA ist die GPS-Armbanduhr ein Renner.





Mit dem Slogan «Gönnen Sie Ihrem Kind Freiheit und sich selber ruhige Gedanken", wirbt zum Beispiel lok8u für ihre Kinderarmbanduhr mit eingebautem GPS-Empfänger.


Hier ein weiterer GPS-Tracker: iNanny



In Japan gibt es RFID-Funketiketten, die am Schulthek angebracht werden, um eine automatische Überwachung auf dem Schulweg zu ermöglichen.



Und natürlich gibt es auch RFID-Chips, die Kinder zur Ortung unter der Haut tragen könnten. Hier das Beispiel von VeriChip:





Aber Achtung: Technische Dienste sind als pädagogische Mittel wohl eher ungeeignet, denn sie untergraben das Vertrauen. Ausserdem wähnt man sich in falscher Sicherheit, was Kinder eventuell erst recht dazu verführen kann, sich in Gefahr zu begeben.

Was halten Sie von diesen technischen Hilfsmitteln? Kennen Sie weitere?


 
 
 
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