18/03/2008 17:46
Wirtschaft: Aktienmärkte zeigen sich erholt
Einen Tag nach dem massiven Einbruch an den Aktienmärkten von Asien bis Europa haben sich die Kurse heute wieder deutlich nach oben entwi...
»Einen Tag nach dem massiven Einbruch an den Aktienmärkten von Asien bis Europa haben sich die Kurse heute wieder deutlich nach oben entwi...
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Diskussion
die Zeiten der goldenen Nase sind endgültig vorbei,
denn wenn die Börse kalkulierbar wäre,brauchte sie keiner.
Für alle noch einmal zum mitschreiben....es ist keine Kohle mehr da !!!
Die Regeln bestimmen Geldbesitzer ab 100 Mio aufwärts...diese manipulieren die Börse,aber nur in ihrem Interesse und nicht ein paar kleine Quieker,die denken,wenn sie N24 regelmäßig inhalieren,den Stein der Weisen gefunden zu haben :-D
Schön anzusehen,wie nun versucht wird,diese Riesenwelle,die zurückschwappt,mit Powerstrips aufzuhalten....vergebens,der Dammbruch ist real !
Baue einen dermassen stark verflochtenen Betrieb, dass der Staat gar nicht anders kann, als bei Misserfolg helfend einzuspringen. Das Muster ist alt, und dennoch wird nichts dagegen unternommen.
Und die Rechnung zahlen, wie immer, die Dummen, die, welche noch Steuern zahlen, oder die zu klein sind, um so richtig hinterziehen zu können.
Manchmal wird mir richtig ein bisschen schlecht ob der Unverfrorenheit dieser Leute.
Genau das meine ich: es wird saniert, weil es gar nicht mehr anders geht. Diese Herren haben sich in diese auswegslose Situation gebracht, immer im Wissen, dass nicht sie für den GAU verantwortlich gemacht werden (ausser vielleicht moralisch, aber das Fressen kommt ja zuerst ;-).
Es muss saniert werden, und das wird dem Staat aufgebürdet. Ausgerechnet! Nachdem man ihn in guten Zeiten verteufelt und kurz halten wollte, nimmt man jetzt seine Milliarden gerne.
Nie vergessen: Der Staat, das sind wir alle. Profitieren von den guten Zeiten tun vor allem Einzelne. Wie gesagt, mir wird schlecht
niemand hier hat behauptet, "es [sei] wurscht wie weh es Lohnempfängern tut, Hauptsache den Grossverdienern tut es auch mal weh?" Das ist Deine Projektion.
Sondern: Man weiss jetzt aus den letzten Jahren zuverlässig, dass solche Geschäftsmodelle darauf basieren, dass schon nix wird passieren, denn
- die Firma ist zu wichtig
- die Auswirkungen wären enorm
- leiden würden auch alle Andern
...
Wäre es dann nicht im Interesse derer, die sie jedesmal wieder bezahlen müssen, dass diese absehbaren Krisen im Vorfeld verhindert werden? Dies wäre die Rolle der Politik, der Gesetzgeber.
Man wird doch noch träumen dürfen....
ja, genau so sehe ich das auch: den Sparern ist nicht zuzumuten, die Kosten der Krise tragen zu müssen. Und doch müssen sie es, jedesmal, auch jetzt: Via sinkende Erträge der Pensionskassen, z.B.
Den Sparern wird nicht nur das zugemutet: Es ist kein Geheimnis, dass die CH-Banken die Sparer mit unsäglich tiefen Guthabenzinsen täglich übern Tisch ziehen. Also bitte kein Mitleid für die Kleinen vorschützen, um den Grossen nicht in die Suppe spucken zu müssen.
http://www.elliottwave.com/images/market watch/cartoon%20sharp.gif
[...] Ja, dieses Cartoon paßt herausragend zu solchen Situationen! Dennoch, die Lage ist mehr als ernst, sie ist wirklich prekär - immerhin hat die US-Notenbank inzwischen zum dritten Mal seit dem Ausbruch der Hypothekenkrise den Leitzins gesenkt - und die wichtigen Indikatoren, wie Rohstoffpreise und auch der EURO, schnellen immer noch unaufhörlich nach oben… Bleibt zu hoffen, dass das Vertrauen in die Märkte nicht verloren geht und die Börsenwerte weiterhin eine Tendenz nach oben verweisen. [...]
trackback
http://bettinametzler.wordpress.com/2008 /03/18/nervose-finanzmarkte-kollapsgefah r/
Sehr wahrscheinlich wiederholen sich in gewissen Zeiträumen katastrophale Wirtschafts - und Finanzzusammenbrüche mit allen seinen Folgen für jeden einzelnen,vorausgesetzt er verfügt nicht über mindestens 100 Mio auf seinem Konto..
In diesem Falle nach 80 Jahren..( "wer nicht aus der Geschichte lernt,wird gezwungen,sie zu wiederholen" )
Um diese blödsinnigen Formulierungen,wie.."die Märkte sind gesättigt" oder "Rohstoffpreise steigen,weil China"...u.s.w. und sofort,sollen die Masse der Konsumenten nur vom wahren Ausmaß des Debakels ablenken.
Fakt ist,erst wenn Sachwerte in Größenordnung zerstört worden sind,wiederholt sich ein "Wirtschaftswunder".
Das System erholt sich nur indem Maße,wie Investitionen getätigt werden,in der Hoffnung auf riesigen Gewinn ( selbst bei eventuellem Totalverlust )...erst dann,trennen sich Multimillionäre und Kaptitalgesellschaften von der liebgewonnen Kohle,in der Hoffnung auf Gewinn (..auf noch mehr Kohle :-)) von mindestens zweistelliger Größe.
Warum sollte er auch...100 Mio verdoppeln sich beim üblichen Zins auf dem UBS-Konto ca. alle 7 Jahre...und das völlig leistungs- und risikolos !
Auch auf die Gefahr der gebetsmühlenartigen Wiederholung..die Börse ist NICHT kalkulierbar...die Börsenkurse z.B.in Deutschland werden von der "Deutschland AG" nach gutdünken manipuliert,die Masse der Kleinaktionäre dienen doch nur als willfährige Milchkühe für diese Leute !
Jetzt ist eben nichts mehr zu "cornern"...es ist nichts mehr da...höchstens noch heiße Luft,um die aufsteigenden Blasen von sogenannten Konjunkturerwartern zu füllen.
Insofern stimme ich Frau Metzler zu - der Kollaps steht unmittelbar bevor.
Kleiner Gag am Rande...laßt die Aktiendepots von Schimpansen verwalten...die Ergebnisse werden,die von Finanzgurus und sonstigen hochbezahlten Strategen um Längen schlagen :-D
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