Kahneman, der Schreck der Ökonomen
Per Anhalter durch die Galaxis
"Gute Lügner sind sympathischer"
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Der gespiegelte Mensch
Burnout, die moderne Lebenskrise
Diskussion
Aaaaaber ersten ist sein Argumentation bei weitem zu polemisch. Zweitens unteschätzt er, was der Druck zur Monetarisierung aus einer Webseite machen. Wer einen Blick in die Zukunft von Brockhaus werfen möchte, der darf sich gerne Wissen.de anschauen. Der Bertelsmann Lexikon Verlag hat den Weg, den Brockhaus jetzt einschlägt schon vor Jahren beschritten, bis zum bittersten Ende.
Und drittens unterschätzt er die Wandlungsfähigkeit des Netzes. Es gibt dieses Amerikansiche Protal, auf dem Experten Artikel schreiben können. Eine Autor, ein Thema, ein Text. Ich hab vergessen, wie es heißt, und es ist nicht about.com. Kann mir wer weiterhelfen.
Außerdem glaube ich ja daran, dass Blogs sich künftig mit eigenen Lexika begleigten werden.
http://www.edge.org/3rd_culture/lanier06 /lanier06_index.html
Aber zum Artikel selber: Grässlich geschrieben, viel zu kompliziert. Mühsam zu lesen... Anscheinend wollte der Autor nicht nur polemisieren (@ben_) sondern sich auch von der Wikipedia-Masse abheben. Kommt mir irgendwie vor wie Bourgeoisie–Proletariat.
Wenn also irgend ein Subalterner einer Verwaltung einen WIKI-Hinweis gibt (oder gegeben haben sollte..) so ist dies eher gut gemeint und sollte eigentlich niemanden schocken. Wenn Sie Bruder Bernhard geschockt sind, dann ein Gegenbeispiel, wie korrekt beispielsweise die Bundesverwaltung handelt: Unter
http://www.bafu.admin.ch/php/modules/sho p/files/pdf/phpNhq0ur.pdf
finden Sie beispielsweise eine Zusammenfassung des schweizerischen Umweltrechts, dicht gedrängt auf 109 Seiten. Die Frage stellt sich nun, wer kennt diese Publikation? Gibt es einen Parlamentarier, der ohne rot zu werden, sagen kann, er habe das durchgearbeitet? Wohlverstanden: Wer dies durchgearbeitet hat, weiss noch lange nicht, wer/wo/was in Sachen Umweltschutz macht, er hat lediglich einen Überblick über den gesetzlichen Rahmen erhalten, wobei er folgern darf, dass sich die Mehrheit im praktischen, schweizerischen Zusammen leben an diesen Rahmen halten wird.….
Ich bin selbst ein Verfechter von Lexiken und von Enzyklopädien und arbeite z.B. immer noch gerne mit dem „Römpp’s-Chemielexikon“, das bei Studenten und Hochschulabgängern jeweils ein Schmunzeln auslöst (und in Neuauflage auch 2008 erhältlich ist). Trotzdem nutze ich die Schnelligkeit des Internets täglich, weil mich in meinem Gebiet die langjährige Erfahrung gelehrt hat, dass ein falscher Entscheid (vielleicht auf falschen Angaben beruhend) immer noch viel besser ist, als gar kein Entscheid…. Das Grundgesetz „errare hominum est“ kann weder durch Lexika, Brockhaus und Enzyklopädien, noch durch Wikipedias ausser Kraft gesetzt werden!
"Everyone's an Expert on something"
Lanier ist - im Gegensatz zum notorischen Kulturverfallsadepten Keen - sehr zu empfehlen!
http://www.wortgefecht.net/netzkultur/we b-20-kollektivismus/
Wobei Informationen - gerade auch im Netz - immer hinterfragt werden sollten. Egal ob Experten (Brockhaus) oder ein Kollektiv (Wikipedia) am Werk sind. Gefiltert wird immer. Schon mal ein Konversationslexikon aus der verblichenen DDR durchgeblättert?
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