01/04/2008 12:11
Ospel geht - Aktie steigt
Nach Bekanntgabe des jüngsten 19-Milliarden-Abschreibers und des 12-Milliarden-Verlustes im ersten Quartal 2008 räumt Marcel Ospel seinen Sessel im UBS-Verwaltungsrat. Die Börse reagiert positiv: Um 11.55 Uhr lag die Aktie der Grossbank bei 30.90 Franken - 7,07 Prozent im Plus.
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Diskussion
Muss für alle Beteiligten schlicht frustrierend sein.
Es muss so hart sein für die überwiegende Anzahl der Mitarbeiter, die nicht in den betroffenen verlustgenerierenden Abteilungen arbeiten und mit ihrer guten Arbeit nicht mal mehr den Schaden ihrer Kollegen decken können.
In den 7 Mrd. sind allerdings auch ein paar Einmaleffekte enthalten:
http://www.swissquote.ch/cgi-bin/redirec tor/go?cb&ubsn&self&d
Habe den Quartalsbericht nicht gelesen. Aber aus der Meldung geht hervor, dass das Business- und das Private Banking 2 Mrd Gewinn ausweisen. Wenn man davon ausgeht, dass die anderen Bereiche bei normalem Geschäftsgang wohl auch etwa diese Wertschöpfung generieren, dann kommt man auf ein jährliches Gewinnpotenzial von rund 10 bis 15 Mrd. Damit zeigt sich auch das weiterhin bestehende Wertpotenzial der UBS. Für die Anleger ist es einfach problematisch, dass durch die ganzen Kapitalerhöhungen der Gewinn pro Aktie massiv reduziert wurde. Die ganzen Shareholder-Value-Massnahmen der UBS der letzen Jahre haben sich damit in Luft aufgelöst.
Das wichtigste ist aber, dass die Bank das Desaster aus eigener Kraft überlebt und sich regenerien kann. Dass dafür nun neue Leute ans Ruder kommen, ist sicher nicht schlecht. Ospel hat kein Vertrauen mehr verdient....
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macht pro Jahr nur noch 400 Mio. Miese ... also was solls! Dass man deswegen nun zurücktritt?
Es waren 19 Mrd US$ und 12 Mrd. CHF - Ihr habt vergessen, den WK-Verlust einzukalkulieren ;-)
Hier ein Auszug aus der heutigen Pressemitteilung
http://www.ubs.com/1/g/about/news.html?n ewsId=139199
"Für das 1. Quartal 2008 erwartet UBS einen den UBS-Aktionären zurechenbaren Reinverlust von ungefähr CHF 12 Milliarden nach Verlusten und Abschreibungen in Höhe von ungefähr USD 19 Milliarden auf Positionen im US-Immobilienmarkt und damit zusammenhängenden strukturierten Krediten."
Aber an und für sich habt Ihr recht - ist bei diesen UNSUMMEN wohl eher marginal - ob wir nun Äpfel und Birnen oder $ und CHF nehmen.
Meiner Meinung nach ist es richtig, dass Ospel den Sessel nun frei macht.
Der, angeblich, alte "UBS-CEO" hat nicht nur "Hacker", in seinem primitiv "Internet-Banking", sondern, vor allem, auch mitten in seiner Bank. Er beschäftigt Leute, die noch nicht einmal einen Kanadischen Check in Kanadischen Dollars von einem Check in USD unterscheiden können. Hoffentlich "verschwindet" auch sein angeblicher "Sicherheitschef", Herr Noble, der so verdreht ist, dass er noch nicht einmal das Bankengeheimnis wahren kann.
Dieser "Mensch", der da wahrscheinlich über 50 Milliarden (oder werden es 90 Milliarden?) vergeudet hat, ist wahrscheinlich jetzt so beschäftigt, hoffentlich, möglichst spurlos, im "Neant" zu verschwinden, dass er es bestimmt vergisst, dass auch "Loyalität" seinen Kunden gegenüber und "Mut" zum Wiedergutmachen von Fehlern gegenüber seinen Kunden den Gehalt seiner selbst gewählten Maximas ausmachen müssten, statt, dass er seine naiven Mitbürger mit leeren Geschwätz zumüllt.
Kleine Message an den "lieben" Marcel: ich warte auf Ihre Entschuldigungen, sie haben ja jetzt hoffentlich etwas Zeit, sich mit den Leuten die Sie beschimpft haben bzw beschimpfen haben lassen zu beschäftigen.
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