02/09/2011 09:31
Wann ist ein Mann ein Mann?
"Jeder erlernt es, ein Mann oder eine Frau zu sein": Neue Schulbücher in Frankreich versuchen, den Erkenntnissen der Genderforschung gerecht zu werden - und betonen, dass nicht allein die Biologie ... »







Diskussion
Das Verhalten von Männern und Frauen ist weitgehend erworben und nicht von Natur aus vorgegeben, ganz besonders, wo es um Alltägliches geht wie "Sinn für Farben", "Interesse an Mode", "Begeisterung für Fussball", "Verkehrsrowditum" u.ä.
Natürlich gibt es einzelne biologisch bedingte Faktoren (evtl. Stimmungsschwankungen durch hormonelle Schwankungen während der Periode, Schangerschaft o.ä.).
Der Substanz nach habe ich solche Aussagen ansonsten immer schon für Geschwafel gehalten.
Eine Sache ist mir im Laufe der Zeit aber auch aufgefallen: Viele Menschen versuchen, ihre persönliche Unzulänglichkeit mit genau diesem Argument zu entschuldigen.
"Männer sind eben so."
"Eine Frau ist eben so."
u.s.w.
Dazu ein beliebter Text von mir:
http://textepollert.wordpress.com/2010/1 0/07/achim-h-pollert-die-drei-stufen-der -rechthaberei/
Wenn er nicht den Hampelmann gibt oder gar ist....
Und was das eine oder andere Wirtshausgesicht tut oder lässt... wen kümmert's? Ausser offenbar Alice Schwarzer und Mister Brainstuff... ;-)
Achim
http://textepollert.wordpress.com
Es ist aber etwas übertrieben, wenn Alice Schwarzer, dieses "Konditionieren", alleine den Müttern zuschreibt. Auch die Väter, haben da, offensichtlich, Einfluss. Die traditionelle Männlein/Weiblein Rolle wird den Kindern meist von beiden Eltern antrainiert.
Wahrscheinlich, war der Anteil der Mutter, zu Zeiten von Alice Schwarzer, noch etwas grösser, weil. die Mutter, vor ein paar Jahrzehnten, noch viel mehr Zeit, mit ihren Kindern verbracht hat, wie der Vater.
Für mich ist es irgendwie erstaunlich, dass Frauen, dazu neigen, ihre Kinder, je nach ihrem Geschlecht, auf geschlechtsspezifische Verhaltensweisen, zu trimmen. .
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