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Der gespiegelte Mensch
Burnout, die moderne Lebenskrise
Diskussion
Ist ja ganz nett, wenn man nur noch monokausal zu denken vermag - dann wird alles ganz, ganz einfach. Ja dann, gute Nacht.
Jedenfalls scheinen mir solche Aussagen durchaus motivierend für die Lektüre:
Moral wandelt sich ihrerseits von befreiender Autonomie zu moralistischem Terror herrischer Rechthaberei: [...] von Honneth etwa durch den SUV-Fahrer illustriert, der die Umwelt zerstört und dabei erst noch «die ethisch motivierten Radfahrer» gefährde.
..wenn das Heilende in neuerlichen Kriegen und Vernichtung materieller Werte,Sachgüter bestehen sollte,könnte es einen Gruseln vor der Zukunft.
Eine Selbstheilung durch moralische Erneuerung der Gesellschaften,halte ich für unwahrscheinlich.
Die Frage stellt sich nicht, weil die Antwort nein lautet.
Es stellen sich also nur Fragen, die mit "ja" beantwortet werden? Seltsam.
Lol das habe ich weder behauptet noch gesagt. Ich sagte das sich Deine Frage nicht stellt, da meine Frage (von mir) mit nein beatwortet wurde. Damit ist gleichzeitig auch Deine Frage beantwortet - erübrigt sich also.
Und was mich am meisten ärgert: Denkt man etwas weiter, so gehen diese lieben Leute von einer Wertung nach eigenem Weltbild aus: Da ist es nur noch ein kleiner Schritt zu Rassenlehren, Über- und Untermenschen.
Gute Nacht alle miteinander!
Im Grunde geht es doch immer in Richtung Sozialdarwinismus will man wieder einmal die Welt heilen, rein halten oder befreien. Eigentlich fasziniert mich ja viel mehr der Gedanke das jeder in seinem eigenen Universum im Kopf lebt, "Weltbild" immer nur das ist was die eigene Wahrnehmung als solches zulässt.
Ich suche viel mehr nach Gemeinsamkeiten und glaube ja das diese eigentlich da zu finden sind wo alles begann, im Mutterleib.Und oft denke ich das jedes Kind geboren wird mit einem ausgeprägten Verlangen nach Sicherheit und Geborgenheit, Bedürfnisse also zutiefst in uns nur da sind um unser Überleben zu sichern. Sogar nur durch Schreien ausgedrückt entfaltet sich die volle Wirkung.
Und so frage ich mich oft wieso gerade das im Leben so schwer zu realisieren ist, als das was uns doch allen in die Wiege gelegt wurde? Vielleicht sollten wir einfach damit beginnen die Schreie zu verstehen und sie nicht nur zu hören - indem wir Sicherheit und Geborgenheit definieren. Eine kranke Gesellschaft nimmt sich in meinen Augen einfach zu wenig Zeit für ihre Prioritäten, solange bis sie einfach keine Rolle mehr spielen
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