08/04/2008 16:30
Die Zeitung von gestern
Es gibt nichts Älteres als die Zeitung von gestern. Heute harren schon neue Probleme unserer Anteilnahme und so gleitet denn des flüchtigen Lesers Auge vom bösartigen Vorwurf an den Bundesrat rasch... »







Diskussion
Ein schöner, geschmeidiger, aber nicht sehr aussagekräftiger Einstieg. Denn wer von uns tut das etwa nicht, sich Wunschvorstellungen zurechtlegen und diese immer stärker verinnerlichen?
Immerhin versucht hier ein Magistrat, den ihn kritisierenden Mitbürger verstehen und damit besser regieren zu können. Und sein Versuch zeugt doch von Einfühlungsvermögen, oder nicht?
Seine für ihn zur Wahrheit gewordene Wunschvorstellung besteht darin, dass Journalisten, im Speziellen Blick-Mitarbeiter, alle Aussagen zurechtbiegen um ihrem Glauben gerecht zu werden, dass Bundesräte von Berufs wegen lügen.
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