Kahneman, der Schreck der Ökonomen
Per Anhalter durch die Galaxis
"Gute Lügner sind sympathischer"
Europa in der Krise: Die Schweizer Solidarität
Der gespiegelte Mensch
Burnout, die moderne Lebenskrise
Diskussion
Kann es nicht sein, dass manche von denen Jugendlichen zwischen 20 und 29 erst in dem Alter mit der Zeitung angefangen haben? Und dass die Jüngeren einfach anderes im Kopf haben und erst später zur Zeitung gelangen? Wie oft wurde schon der Niedergang der Jugend beschworen?
Frau Zappadong gebe ich Recht. Aber muss man manche nicht zu ihrem Glück zwingen?
Beiden Kindern von Anfang an Geschichten erzählt, später viel, viel, viel vorgelesen - und eines meiner beiden Kindern war absolut resistent. Las nicht. Erst als ich mich damit abgefunden und es akzeptiert hatte, fand dieses Kind durch das richtige Buch zur richtigen Zeit den Zugang zum Lesen. Und wie!
Ich erlebe als Jugendbuchautorin wunderbare Momente, herrliche Begegnungen - nicht zuletzt, weil ich auch Nichtleser sehr gerne mag ;-) - und weil ich die Leser mit meinen Büchern dort abhole, wo sie sind (und nicht, wo sie gemäss pädagogischen Meinungen sein sollten).
Über Sinn und Unsinn von Gratiszeitungen wurde bereits genug diskutiert. Ich denke mir, wer einmal Zeitung liest, wird immer Zeitung lesen und somit sollte der Absatzmarkt in der Schweiz noch mindestens eine Generation lang gesichert sein.
Dann hab ich in den Ferien, nachdem ich alle auf Formentera erhältlichen Asterix durchgelesen hatte, "Wenn der Postmann drei Mal klingelt" in die Hände gekriegt. Keine Weltliteratur aber ziemlich sexy. Dann "1984" mit grossen Augen unter der Bettdecke ohne zu schlafen, dann der "Richter und sein Henker" und "Der Verdacht". Damit war ich definitv angefixt. Die Bücher, die wir in der Schule haben lesen müssen, hab ich selten fertiggelesen. Ich meine "Il Gattopardo", "Effi Briest" und "Der Grüne Heinrich" sind für 18-Jährige auch nicht so zwingend.
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