21/10/2007 15:21
«Krawalle und Rassismus: Das ist Demokratie nach Schweizer Art.» Mit dieser Schlagzeile erklärte der britische «Daily Telegraph» seinen 900 000 Lesern letzte Woche die Schweiz. Laut «Washington Post» kocht die Wut gegen Ausländer hier zu Lande über. Auch Schweizer Zeitungen verwendeten gemäss Schweizerischer Mediendatenbank den Begriff «Rassismus» im Zusammenhang mit dem Wahlkampf doppelt so häufig wie vor den Wahlen 2003.






Diskussion
Wie kann man sich da noch “im Mittelfeld” sehen?
Da hocken wir mit den ganzem neuen Oststaaten in einem Boot und es wird so getan als sei das alles nicht so schlimm, die “ausländischen Medien” würden die Schweiz nur schlecht machen.
Erstens sind das alles wissenschaftliche Studien und eben keine Medienerzeugnisse und zweitens wär’s in Anbetracht solcher miserabler Werte - für ein Land das sich eine gute Migrationspolitik leisten könnte und es mit einen derart hohen Ausländeranteil auch besser täte - wär’s da nicht mal angebracht, sich selbstkritisch zu hinterfragen anstatt einfach kleinlich zurückzukritteln?
Die Schweizer Medien sind in ihrer Jagd nach Einschaltquoten und Inserenten schlicht absurd unkritisch geworden - anders kann ich mir derlei Beschönigungen nicht mehr erklären.
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