23/04/2008 11:09
Der Eintritt wilder Tiere in unseren Lebensraum ist eine Herausforderung an den Menschenverstand. Der Abschuss eines Jungbären bei Thusis hat letzte Woche heftige Reaktionen ausgelöst. Doch ein «Zusammenleben» von Bär und Mensch ist problematisch. Der Bär hat mit dem Menschen mehr gemeinsam, als diesem lieb sein kann.
Von Christoph Egger
Von Christoph Egger







Diskussion
Und allzu leicht verdrängt man, dass so ein schnuckeliger Braunbär ein gefährliches Raubtier ist.
In Kanada, wo man mehr Erfahrungen mit Bären hat, mit den gefährlicheren Grizzlys z.B. werden "verdorbene" Bären, die sich wiederholt in menschlichen Siedlungen erwischen lassen, und eine Gefahr für Leib und Leben darstellen, konsequent und unsentimental erschossen.
Und nochmal: Es geht hier nicht um ein paar gerissene Schafe. Es geht um Menschenleben.
Bären, die ihrem natürlichen Instinkt folgen, sich von Menschen fernzuhalten, dürfen ja auch weitgehend unbehelligt leben...
Nur in Sachen des Bündner Bärs war ich der Meinung, dass es ein "renaturierter" war?
Jedes Jahr werden in Rumänien Menschen von Bären getötet.
Bären haben in unserer dicht bewohnten Gegend einfach keine Möglichkeit zu leben. Auch unsere Touristen werden froh sein, dass der Bär getötet wurde.
Egoistig wie wir sind, schränken wir den Lebensraum für "wilde" Tiere immer mehr ein...
Lyrics:
http://www.reinhard-mey.de/index.php?ren der=text_main&id=183&w=1280
Video:
http://www.clipfish.de/player.php?videoi d=NTE5ODg2fDIxNjk5NDk%3D
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