„Auf halben Weg ein anständiger Mensch“
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Europa in der Krise: Die Schweizer Solidarität
Diskussion
DAS UBS Debakel
16 Milliarden Franken: So viel muss sich die (noch) grösste Schweizer Bank ans Bein streichen. Weil sich die UBS-Bosse mit der US-Hyprokrise total verspekuliert haben
Aber hei: Das macht doch nichts! Nein, wieso auch? Ospel sagt doch: 'Es gibt keinerlei Grund, besorgt zu sein. Man kann weiterhin volles Vertrauen in unsere Bank haben. Wir bleiben eine der sichersten Banken der Welt.'
Im Ernst, Herr Ospel wäre ja ein Vollidiot, jetzt zu seinen fatalen Management-Fehlern zu stehen und von seinem lukrativen Posten zurück zu tretten. Ich meine: Wozu auch? Wer würde schon freiwillig auf 25 Millionen Franken Jahresgehalt verzichten....???
Und schliesslich, Zitat Ospel: 'wurden ja bereits personelle Konsequenzen gezogen.' ..........Fragt sich blos, welche personellen Konsequenzen er damit meint, nicht?
Aber man muss fair bleiben; er sagt ja mit keinem Wort, WER oder WAS und WIE genau im Lande UBS das Desaster ausbaden darf. Man darf also spekulieren....
Aber hei, auch das ist nur fair: Man verspekulierte ja auch 16 Milliarden Franken, oder....?
nachtrag, zum aktuellen artikel:
...wenigstens müssen wir jetzt nicht weiter spekulieren....
es ist doch total ok, die angestellten über die klinge springen zu lassen; neinnein, da geht kein know-how verloren, und ja richtig, die angestellten sind schuld - lasst sie bluten!
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a) diese Mitarbeiter nicht sowieso überflüssig waren und auch ohne das Subprime-Debakel hätten abgebaut werden können....?
b) diese Mitarbeiter nicht doch eine bestimmte Grenzproduktivität aufwiesen und daher die Ertragskraft mittelfristig beeinträchtigt werden könnte...?
Aufgrund meiner Erfahrungen tippe ich auf b. In einer längerfristigen Betrachtung wird durch eine solche Massnahme kein Mehrwert geschaffen. Doch aufgrund des im Verhältnis zum Gewinn und derzeitigen Verlust marginalen Effektes und anderen übergelagerten viel grösseren Dynamiken wird dies nie nachgewiesen bzw. überhaupt untersucht werden. Es handelt sich dabei um ein reines Window Dressing, womit das Management seine Handlungsfähigkeit unter Beweis stellen will. Allerdings würde in unserer Aktionismus-orientierten Welt auch keiner Verstehen, wenn das Management einfach schulterzuckend die Vergangenheit Vergangenheit sein liesse und einfach künftig das Riskmanagement im Bilanzmanagement etwas ausbauen würde...
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