31/05/2012 07:05
Russisches Roulette im Bett
Der grösste Teil der Medikamente, die über das Internet bestellt werden, sind Potenzmittel. Eine Umfrage der Uni Basel zeigt: Die Konsumenten wiegen sich in falscher Sicherheit.
»Der grösste Teil der Medikamente, die über das Internet bestellt werden, sind Potenzmittel. Eine Umfrage der Uni Basel zeigt: Die Konsumenten wiegen sich in falscher Sicherheit.
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Diskussion
Lustig ist, dass sich Pharmaindustrie und Musikindustrie im gleichen Boot befinden: Beide haben nicht geschnallt, was das Worldwideweb für die tumben Konsumenten bringen kann: Völlig überrissene Preise zahlt der Konsument je länger je weniger – ob er dabei Musik runterlädt oder Pilleli mit Nebenwirkungen einkauft – das ist definitiv freie Marktwirtschaft, liebe Konzernbosse und staatl.gepr. Kontrolleure!
Dass zwecks einer Masterarbeit des Mannes liebster Freund in den Vordergrund rückt, ist wohl dem Zeitgeist geschuldet und liefert immerhin einen Studienabschluss. Dass sich Swissmedic plötzlich ernsthafte Sorgen um die Gesundheit des Mannes ab 40 macht und mit solchen Artikeln versucht Angst zu schüren, kann demnach nur an den von Dolphin erwähnten Gründen liegen...;-)
Diese Liste umfasst auch hochproblematische Psychopharmaka, Schlankheitsmittel, Breitbandantibiotika, und einiges mehr. 95% davon wären rezeptpflichtig. Die Liste ist nicht vollständig und schon morgen gibt’s „neue“… da ist der Artikel mit der Drohung „im schlimmsten Fall Penisamputation“ mehr als nur lachhaft!
Merke: Der Import von Medis und Drogen ist völlig aus dem Ruder gelaufen, umfasst weit mehr als "Potenzpilleli" und keine staatl.-gepr. Stelle hat da noch den Überblick und die Pharmariesen kriegen langsam aber sicher kalte Füsse - da empfehle ich doch den Pharmadirektoren grad mal ein paar Atarax einzuwerfen! („..wird zur Behandlung von Unruhe und Ein- und Durchschlafstörungen und bei Juckreiz als Symptom verschiedener Hauterkrankungen eingesetzt…“).
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