10/07/2012 14:32
«Assad ist kein machohafter Diktator wie Ghadhafi»
Der deutsche Publizist Jürgen Todenhöfer hat Bashar al-Assad interviewt. erzählt er, wie er den syrischen Diktator erlebte. Und er sagt, warum eine differenziertere Sicht auf den Krieg nötig wäre.
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Diskussion
Inzwischen sind auch alle Kulturen weltweit dem reinen schwarz/weiss-Schema unterzuordnen, ob Filmfestival, Literaturclub, Drohneneinsätze oder Waffenlieferungen – spielt kein Rolle: schwarz oder weiss …
Übrigens sind die Zwischenfälle an der libanesisch-syrischen Grenze höchst interessant und belegen, dass weitere Gruppen im Konflikt mitmischen (http://www.nzz.ch/aktuell/international/ erneut-granaten-angriffe-1.17336324) – Wadi Chaled und das Beeka-Tal gelten +/- als Hisbollah-Land (von libanesischen Regierung und Armee geduldet) und und war/ist ein erprobter Nachschubweg für Waffen aller Art, bisher Richtung Libanon und Palästinenser – nun scheint es „rückwärts“ nicht so ganz zu funktionieren ….
Übrigens: Syrien leidet schon viel zu lange unter Assad. Seine Hausmacht und sein effizienter, sorgsam aufgebauter Geheimdienst sowie die Unterstützung aus Teheran und Moskau (und China) machen ihn weiterhin brandgefährlich. Nur fürchten einige der ganz Grossen das Machtvakuum nach Assad viel mehr als denr gegenwärtigen Zustand …
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