19/07/2012 20:19
«Religionen haben sich in den letzten 100 Jahren mehr verändert, als sie es in 1000 Jahren getan haben, und sie werden sich vermutlich in den nächsten zehn Jahren mehr verändern, als sie es in den letzten hundert getan haben.» (Daniel Dennett, *1942, Philosoph)
[von Reta Caspar]
[von Reta Caspar]







Diskussion
Nun zum Thema: ich finde, das geplante Beschneidungsgesetz der deutschen Regierung ist ein unbegründeter Kniefall vor den Religionen und eine Missachtung des Grundgesetzes. Ich habe deshalb Angela Merkel und Joachim Gauck einen Musterbrief geschrieben. Darin äussere ich meinen heftigen Protest und verlange eine längere Debatte und eine Kompromisslösung, die nicht auf der Legalisierung der Verstümmelung von Kindern beruht. Denn nichts ist schlimmer in Deutschland, als dieses verdammte Duckmäusertum, wenn die Obrigkeit mal schnell über Nacht neue Gesetze beschliesst. Das hatten wir schon mal und es kam nicht gut...
"Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel
Sehr geehrter Herr Bundespräsident Gauck
die deutsche Bundesregierung plant, in Reaktion auf das Urteil des Kölner Landgerichtes zur religiösen Beschneidung minderjähriger Jungen und die darauffolgenden heftigen Proteste der betroffenen religiösen Gruppen ein Gesetz auf den Weg zu bringen, das religiöse Beschneidung minderjähriger Jungen dauerhaft für rechtmäßig und straffrei erklärt.
Ich widerspreche diesem Vorhaben auf das Heftigste.
Beschneidung ist eine Körperverletzung, die den Körper des Kindes irreversibel verändert, ihm Schmerzen und Leid zufügt, ihm einen wertvollen Körperteil nimmt und seine Sexualität für den Rest seines Lebens negativ beeinflussen kann.
Bei Beschneidungen, gleich unter welchen Bedingungen sie durchgeführt werden, kommt es immer wieder zu Komplikationen, die lebenslange Beeinträchtigungen und sogar den Tod des Kindes zur Folge haben können.
Die in der derzeitigen Debatte angeführten gesundheitlichen und hygienischen Vorteile der Beschneidung sind höchst umstritten. Zudem betreffen sie sexuell übertragbare Krankheiten, d.h. der zweifelhafte Schutz durch die Beschneidung wirkt sich erst in einem Alter aus, in dem der Betroffene selbst abwägen und entscheiden könnte.
Religiöse Beschneidung verletzt daher fundamentale Grund- und Menschenrechte des Jungen. Sie schränkt seine Religionsfreiheit als Individuum ein, indem sie ihm das Bekenntnis zur Religion seiner Eltern aufzwingt und ihn für den Rest seines Lebens irreversibel damit kennzeichnet.
Ein Verbot von nicht medizinisch notwendigen Beschneidungen an nicht zustimmungsfähigen Kindern ist somit auf Basis der Rechtsfundamente der Bundesrepublik Deutschland geboten.
Ich habe jedoch Verständnis, dass Juden und Muslime sich von dem Urteil bedroht und angegriffen fühlen. Diesen Sensitivitäten muss Rechnung getragen werden. Dies kann jedoch nicht erfolgen, indem die religiöse Beschneidung von Kindern dauerhaft entgegen unserer Gesetzesgrundlagen legalisiert wird.
Es ist vielmehr ein Kompromiss zu finden, der religiöse Beschneidungen unter kontrollierten Bedingungen für einen festgelegten Zeitraum straffrei stellt, um in dieser Zeit den Wandel in den Religionen, weg von Zwangsbeschneidung von Kindern und hin zu freiwilliger Beschneidung zustimmungsfähiger Erwachsener, aktiv voranzutreiben.
Religionen haben sich immer wieder reformiert und modernisiert, um sich neuen gesellschaftlichen Gegebenheiten und Vorstellungen anzupassen. Die Abschaffung von religiöser Zwangsbeschneidung von Kindern ist ein weiterer solcher Schritt, der nötig, überfällig und – wie Reformbewegungen inbesondere im Judentum zeigen – auch möglich ist.
Die Bundesrepublik Deutschland könnte eine Vorreiterrolle spielen in dieser Entwicklung hin zu einer fortschrittlichen menschlichen Gesellschaft, die die Rechte des Individuums, die Rechte des Kindes, in das Zentrum stellt und dort schützt, wo es sich nicht selbst schützen kann.
Das aktuelle Vorhaben der Bundesregierung jedoch weist einen Weg, der freiheitliche, ethische und humanistische Werte zugunsten von rückwärtsgewandten, anti-aufklärerischen und autoritären Strukturen hintenanstellt.
Ich appelliere daher an Sie, auf eine andere Lösung als die aktuell angestrebte hinzuwirken.
Mit freundlichen Grüßen"
Wenn sich irgendein Leser oder Leserin oder Jude oder Muslim angesprochen fühlt, hier kann Frau Merkel angeschrieben werden und hier Herr Gauck.
Wahrscheinlich hat er´s sogar anders gemeint,als ich es hier mit dürren Worten versuche zu interpredieren.
Es geht nicht darum,daß sich die Religionen ändern.
Es geht darum,daß die Menschen sich im Laufe ihrer geschichtlich & gesellschaftlichen Entwicklung ändern ( müssen ),um überleben zu können.
Was ist Wissenschaft,vom reinem Begriff für jeden verständlich dargestellt ?
Wissen um einige Prozesse,die in unserer räumlichen Welt,geradeso von unseren Hirnen erfasst werden können.
Raum-Zeit Kontinuum,was soll das sein ?
Wir bewegen uns in einem dreidimensionalem Raum,ich will nicht mal sagen Raum,sondern in einem mit Materie gefülltem impulsgesteuertem Energiebündel,nicht mehr und nicht weniger.
Im Volksmund trivial ausgedrückt,wir springen im Dreieck :-))
Wahrscheinlich stehen wir sogar an der Schwelle zu wirklich neuen,bahnbrechenden Erkenntnissen,die unserer Leben,sagen wir die Existenz der komplexen Molekülverbindungen,weiterhin sichern.
Dazu sollten wir erkennen,daß es wahrscheinlich doch mehrere Dimensionen gibt,als drei.
Vielleicht gibt´s sechs oder noch mehr ?
Zeit wird in diesen Dimensionen keine Rolle mehr spielen.
Religionen - was ist Religion ?
Reigion beschränkt sich keinesfalls auf Gottvater,nebst Heiland,mit menschlichem Antlitz.
Religion bedeutet in sich gehen,Demut zu empfinden,das Rauschen,welches uns umgibt,in dieser Informationsdimension,zu analysieren,Bewegungen,Schwingungen zu spüren..miteinander Gedanken auszutauschen versuchen,ohne akustische Laute von sich zu geben.
Zeit spielt dann keine Rolle mehr,der Begriff Seele,bekommt dann die Bedeutung,die er verdient.
" Wissenschaft " und " Religion " wird zu einem Ganzen,die irreführenden Begriffe,allenfalls gültig für unser 3-D Empfinden,werden nicht mehr existieren.
Das könnte die Aussage Dennetts sein (..oder nicht .-))
Theoretisch wäre das das Ende unserer Welt..oder der Anfang ?
Dazu gebe ich aber zu bedenken, dass man Religion auch als Fessel bezeichnen darf (… aber sehr viele „stehen auf Fesselspiele“ …) und dass Riten oder religiöse Traditionen eigentlich immer auch etwas von Tricks, Brimborium und Klimbim in sich tragen. Damit wird der innere Zusammenhang gefestigt und suggeriert, dass Mann (selten Frau) etwas Besonderes ist. Solche Riten existieren in allen Gemeinschaften und sind – mindestens teilweise – losgelöst von den Detailaspekten der jeweiligen Religion (man denke da etwa an das Ritual der Blutsbrüderschaft, das nicht nur Naturvölker praktizieren).
Allerdings entgleitet nun die Diskussion um das „mehr als nur ein Stückchen Haut“: Wieweit sich eine Phimose von selbst zurückbildet, wäre beim Knaben im Alter von 3 – 5 Jahren feststellbar. Somit muss eine Beschneidung aus medizinischen Gründen im Alter von 3 – 5 Jahren durchgeführt werden und da ist ein Knabe definitiv noch nicht „entscheidungsfähig“. Ich halte deshalb das Entscheidungsdreieck Vater-Mutter-Arzt für ausreichend – wenn der spätere junge Mann sein Stückchen zurückwill, kann eine Hautplastik eingesetzt werden, was aber eine etwa gleich dumme Entscheidung wäre, wie die medizinische Wiederherstellung des Jungfernhäutchens ….
Wieweit sich die Diskussion selbst ins Abseits stellt, ist an einer heutigen Meldung erkennbar: wenn Zürcher Spitäler keine Zirkumzisionen mehr durchführen wollen, weil die meisten Ärzte deutscher Nationalität sind und ihnen eine Strafverfolgung im Heimatland drohen könnte, dann haben wir definitiv das Boulevardniveau erreicht und können jede Diskussion darüber abbrechen ….
In der Tat kann die Phimose sich verschlimmern. Mit Beginn der zarten Lustempfindungen beim zwölfjährigen Jüngling können schwerwiegende Komplikationen auftreten. Genau da ist die Fürsorge der Eltern zum Wohl des Kindes gefragt und die Fachkompetenz des Arztes. Mit einer Operation unter Vollnarkose - nota bene mit Einwilligung des Patienten - und einer behutsamen manuellen Pflege danach, kann das beste Stück gerettet werden, auf dass das künftige koitale Vergnügen auch tatsächlich ein solches wird. Für weitergehende Information zum Thema, inklusive Mythen und Legenden aus USA, kann man sich hier bei der NOCIRC weiter bilden.
Bezüglich des geplanten Beschneidungsgesetzes kann man geteilter Meinung sein - falls man denn eine Meinung dazu hat. Denn das ist ja das Grundproblem bei vielen Sachfragen und die Beschneidung von Baby-Pimmelchen steht ja nicht jeden Tag in der Zeitung.
Als beschnittener katholischer Atheist und Citoyen ist es allerdings meine Pflicht, bei dieser sich bietenden Gelegenheit, den säkularen Staat und die körperliche Unversertheit eines Kindes über einen religiösen Ritus zu stellen. Es darf nicht sein, dass wegen eines 5000 Jahre alten Schriftstücks eines patriarchalisch organisierten, frauenverachtenden, bronzezeitlichen Hirtenvolks heute im 2012 noch Säuglinge verstümmelt werden und dafür von einer Deutschen Regierung noch den Segen bekommt. Geht's eigentlich noch! Und die Stimme der Frauen vermisse ich übrigens auch - vorallem die der Gleichstellungsbeauftragten...
SPD, CDU und FDP im Bundestag auf einen
gemeinsamen Antrag gegen ein Beschneidungsverbot.
Ich wundere mich ab sofort über gar nichts mehr.
Herr Schäuble, wollten Sie nicht kürzlich eine Volksabstimmung.
Hier wäre schon wieder eine tolle Gelegenheit oder haben
Sie bereits wieder Angst vor dem Gespenst des Volkswillens...
Sie sollten sich wirklich überlegen, ob Volksabstimmungen
nicht institutionell verankert werden könnten.
Nachtrag:
Ach, Sie meinen dass dies nicht im Einklang mit der
deutschen Verfassung stände.
Beschneidung wäre gemäss Art. 2 Grundrechtekatalog ihrer
Verfassung (körperliche und psychische Unversertheit)
nicht erlaubt.
Könnte ja sein, dass das kölner Gericht die Verfassung
noch ernst nimmt, obwohl in verschiedenen Ländern die
Ansicht herrscht, es komme ihr bloss der Status einer
im Interesse der jeweiligen Regierungspolitik frei zu
interpretierenden Wunschliste zu.
Danke für den Hinweis auf die ONLINE PETITION.
Leider sind in im Katalog der Grundrechte vieler
Länder aus rein historischen Gründen Bezüge
auf Religionsfreiheit zu finden aus denen diese
Branche dann Einschränkungen anderer Grundrechte
ableiten zu dürfen glaubt.
Dieser alte Zopf gehörte längst abgeschnitten,
denn er ist als Teilmenge der Meinungs- und
Versammlungsfreiheit im Katalog der Grundrechte
implizit enthalten.
Dann könnte das Gesetz gegen unlauteren
Wettbewerb auch gegen Gruppierungen
angewendet werden, welche die Kunden mit
Jenseitsversprechungen ködern und den Staat
benutzen, das Inkasso zu betreiben.
Der Bartel findet den Most nämlich nur im
'hier und jetzt'. Dies war seinerzeit eines
der plausibelsten und daher von seinen
Gegnern gefürchteten Ziele des Kommunismus.
Dass dieser gescheitert ist, beweist nicht, dass
der Versuch die Welt 'hier und jetzt' besser zu
machen zu Gunsten des Schürens von Hoffnungen
auf ein besseres Jenseits ersatzlos abgelöst werden
kann.
Nochmal zum Mitschreiben: Ein Richter in Köln hat eine Güterabwägung vorgenommen zwischen der Unversertheit eines Knaben (die Mädchen sind ja aus mysteriösen Gründen vor Verstümmelung geschützt, auch im Bund mit Jahwe), die im Grundgesetz verankert ist und der Ausübung der Religionsfreiheit. Er hat sich dafür entschieden, den Schutz des Kindes höher zu gewichten. Punkt. Das ist ein Präzedenzfall und muss breit diskutiert werden.
Die Reaktion der Deutschen Regierung auf dieses Urteil ist deshalb eines säkularen, demokratischen Staates unwürdig. Darüber hinaus wäre eine explizite Legalisierung der religiösen Beschneidung verfassungswidrig und würde Juden und Muslime bevorzugen. Schliesslich wäre auch die Gewaltentrennung nicht respektiert. Das Verfassungsgericht kann sich schon mal auf eine Beschwerde vorbereiten.
P.S. Ich mag Juden. Sie sind intelligent, besitzen einen tiefsinnigen Humor und haben einen Drittel aller Nobelpreise abgeholt. Das sind schon drei gute Gründe, mit dieser barbarischen Verstümmelung von Säuglingen aufzuhören. Ich bin mir sicher, ihr Gott wird sie trotzdem lieb haben...
1. Zwischen einem Theologiestudium und dem immer wieder (aber sehr laut und heftig) demonstrierten Halb- und vor allem auch Nicht-Wissen in Bezug auf Glaube, Religion und Kirche (auch in diesem Forum) sind gigantischen Unterschiede.
Eigenes Zitat: Aus dem Problem "Beschneidung" wird so einmal mehr ein richtiger Rundumschlag.
2. Wenn man meine Kommentare hier bisher richtig gelesen hat, ist vielleicht aufgefallen, dass ich auf die aktuelle Problematik "Beschneidung" gar nicht eingegangen bin, sondern mich nur sehr verwundert (warum eigentlich) geäussert habe, wie dieses Beispiele einmal mehr zum Anlass genommen wird, schon fast mit missionarischem Eifer Rundumschläge ohne jegliche Differenzierung gegen diese 3 Begriffe und ihrer Vermengung zu lancieren. Aber wie ich in dieser Thematik schon so oft festgestellt habe, läuft das immer so - irgendwie wohl nahe liegend, dass mir da der Pawlowsche Hund in den Sinn kommt und ich aus diesem Grund gar nichts mehr schreiben wollte…
Deine Zusammenfassung trifft den Kern des
Problems.
Zu Deinem Postscriptum: Die haben, wie die
meisten Religionen, Top-Cracks und umfang-
reiche Regelwerke zum Thema 'Gott gefällig
sein'.
Ob sie allerdings mit dem christlichen Gedanken
des '...trotzdem lieb haben' einverstanden sind,
bin ich mir nicht so sicher. Es existieren nämlich
sogenannte Glaubenshüter, die durch Auslegung
der jeweiligen Gebrauchsanweisung problemlos
eine schwere Deformation ihres Religionskonstrukts
herleiten, wenn nicht mehr geschnipselt werden darf.
"All diese Grundsatzfragen liegen ungeprüft im Schatten des ersten Bannes, der da sagt, Religion ist tabu - Punkt. Wir sollten nicht so tun, als handele es sich hier um gütige Vernachlässigung unsererseits, denn wir wissen sehr wohl, dass es unter dem Schutzschirm der Privatsphäre und der Religionsfreiheit weitverbreitete Praktiken gibt, bei denen Eltern ihre eigenen Kinder Behandlungen unterziehen, die jeden Forscher, ob auf klinischem oder anderem Gebiet, ins Gefängnis bringen würden. Welche Rechte haben Eltern unter solchen Umständen und wo ziehen wir die Grenzen? Dies ist eine politische Frage, die sich nicht durch das finden der Antwort, sondern nur durch das Erarbeiten einer Antwort klären lässt, der soviele aufgeklärte Menschen wie möglich zustimmen."
Dies scheint mir ein passendes Zitat und ein guter Schlusssatz - bevor die heilige Vorhaut unsere Politiker und Juristen wieder beschäftigen wird...
Selbstverständlich soll Religion kein Tabu sein - sie ist es in meiner Wahrnehmung sowieso nicht. Die unzähligen Diskussionen in Foren und auch unter Bekannten bis hin zum Stammtisch zeigt doch, dass dieses Thema nicht verdrängt wird. Ich habe eher den Eindruck, das in eine ganz andere Richtung läuft: Weil fast jeder und jeder irgendwelche Erfahrungen (positive und vor allem negative) mit diesem Thema verknüpft, wird es sehr oft aber oft sehr undifferenziert diskutiert oder noch viel eher, diffamiert und lächerlich gemacht. Eine wirkliche Auseinandersetzung findet also tatsächlich nicht statt - aber nicht weil das Thema tabuisiert würde, sondern weil es gar nicht (mehr) wirklich ernst genommen wird (einschlägige Kommentare kann man auch in diesem Forum zum Thema lesen).
Warum aber gerade in Familien überwacht werden müssten, was Kindern aus der Thematik Religion so alles zugemutet wird, ist mir jetzt ein Rätsel. Den Kindern wird auch in und aus anderen anderen Bereichen sehr viel zugemutet - z.B. auch in Bezug auf Sexualität. Selbstverständlich müsste man die Zumutungen alle diskutieren - nur steckt da aber wiederum auch die Gefahr zur einer Entwicklung mit drin, die ich nicht haben möchte: Eltern zuerst mal überprüfen zu wollen, ob sie überhaupt in der Lage sind, Kinder "gesamtfreiheitlich" erziehen zu können. Liberale Stimmen hier müsste das ein Graus sein - hoffentlich.
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