24/07/2012 08:05
Wenn Elektrogeräte kommunizieren
Für die Energiewende werden unsere Häuser und Wohnungen schlau. Der Kühlschrank meldet, wie viel Strom er braucht, das Auto lädt sich an besonders sonnigen Tagen von selbst auf. Für solche Technike... »







Diskussion
wird dann eine Verbrauchshierarchie erzwungen:
Je billiger ein solches Gerät angeschafft wurde, desto
eher wird es sich selbst ausschalten, wenn ihm über
das Netz eine drohende Stromknappheit bzw. ein
höherer Kilowatt-Stunden-Preis angekündigt wird.
Das gleichmacherische stundenweise Abschalten ganzer
Quartiere bei Stromknappheit kann so elegant vermieden
werden und wer mehr für sein Gerät bezahlt, wird so
auch viel mehr Freude daran haben.
Wie lange ging das bei HDTV nochmal? 20 Jahre? Wieviele Versionen von Geräten sind über den Ladentisch gegangen? Bis jetzt sendet jedenfalls immer noch kein Sender in 1080p/i.
Kurzfristig bleibt von diesen Versprechen also nur die versteckte Ankurbelung des Privatkonsums durch den Verkauf von neuen Geräten. Die Kreditschafe wird es freuen - falls sie bis dato in ihrem Budget noch einen Posten dafür reserviert haben werden.
Aber vorher müssen wir überhaupt Energie und Netze haben, um sie regeln zu können. Und das, liebe Freunde, wird von uns allen true grit erfordern...;-)
Aber das Beispiel „neueste Generation Herzschrittmacher“ gab mir schon zu denken: Die wären mit entsprechender Technologie ausgerüstet, dass der behandelnde Arzt den Pacemaker seines Patienten direkt einstellt, wenn sich sein Patient im Bereich eines entsprechenden Wirelessnetzes befindet – nur sagen Fachleute, dass es früher oder später garantiert einen Hack gibt, mit dem ich dann dem Onkel Frenk mal so lustig den Puls auf 140 anheben kann, das wär sowas von geil!
Übrigens ist das Ansteuern von Geräten übers verdrahtete Grids meist einfacher als über das www ….. die grossen „Drahtbarone“ sind da technologisch bei weitem nicht auf der Höhe ….. denn das Geldverdienen hat dort traditionell 1. Priorität!
Energie sparen - und gleichzeitig den Konsum und den Umsatz tüchtig ankurbeln. Gestern hab ich mir die Augen gerieben: Eine normale 60W Glühbirne gab es für 90 Rappen bis Fr. 1.50. Dann wurden diese verboten. Die Nachfolger, Stromsparlampen genannt, mit der Leuchtstoffröhren-Technik inkl. Quecksilber (die eine Ewigkeit brauchen, bis sie die normale Helligkeit haben) gab es für gleiche Helligkeit vor einem Jahr für ca. Fr. 20, heute ca. 10 Franken. Jetzt gestern im Grossverteiler gesehen: LED-Birne (Helligkeit der früheren 60W Birne) für Fr. 59.90. Die spinnen doch...
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