27/07/2012 10:17
Die Hitze strahlt bis in die Schweiz
Die Dürre in den USA betrifft die Schweizer Landwirtschaft. Weil wir immer mehr von Futterimporten abhängen.
»Die Dürre in den USA betrifft die Schweizer Landwirtschaft. Weil wir immer mehr von Futterimporten abhängen.
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Diskussion
"Und die Konsumenten werden getäuscht: Es ist ein Hohn, stolz Schweizer Fleisch zu verkaufen, das mit Soja vom Amazonas gemästet wurde."
Natürlich ist der Konsument völlig unschuldig, gell. Er ist auch völlig doof, ungebildet und hat zuwenig Geld. Er möchte ja bloss das Filet von jedem Tier. Und jede Kuh hat nun mal nur zwei davon. Das reicht nicht weit.
Wo ist denn bitte die Nachfrage nach dem saftig durchzogenen Siedfleisch, der Kalbsmilke, der Haxe, dem Schweinsfuss, der Zunge, dem Speck, dem Schinken, der Wurst. Igitt, das essen wir doch nicht! Das ist fett und gruusig. Lieber modellierte Surrogat-Nuggets und gepresste panierte Schnitzel, am besten gleich in rauhen Mengen vom Aldi.
Und feine Linsen, Bohnen, Kichererbsen, Couscous, Gemüse, Brot? Fehlanzeige. Pommes müssen reichen. Hahnenburger? Geht's noch! Also Geschmack muss schon drin sein. Und mindestens 200 Sorten Joghurt mit verschiedenen Kalorienmengen und künstlichen Süssstoffen. Und das Ganze bitte unbedingt mit Bio und ohne Gene! Gopf!
Aber ja doch, Polemik muss sein! Im Schlaraffenland können wir uns das schliesslich leisten. Es wird also nicht weiter schaden, den Gürtel endlich enger zu schnallen - mit gutem Beispiel voran...;-)
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