21/08/2012 17:29
Mit Nanotechnologie gegen Ölteppiche
Chemische Reinigungsmittel waren jahrzehntelang das Mittel der Wahl, wenn es darum ging, die Weltmeere von Ölverschmutzungen zu reinigen. Nun eröffnet die Nanotechnologie neue, umweltfreundlichere Lösungen.
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Diskussion
Nur: Die effektiven Förderkosten pro Liter Erdöl sind gering, die Schäden im Golf von Mexico zwar mehrheitlich noch dort (aber aktionärspolitisch "abgerechnet") - wer soll also irgend ein Ölkonzern dazu bewegen, diese neue Lösung einzusetzen, wenn man mit ein bisschen Lösungsmittelversprühen das Zeugs von der Oberfläche weg in tiefere Schichten befördern kann? Dort ist es zwar immer noch da und immer noch schädlich, aber ausser Sicht, gell, und das ist ja was zählt ....
Weshalb muss denn Eisen für die Bewegung drin sein, wenn die Schwämme nicht einfach ins Meer geworfen werden sollen/können/dürfen? Es liessen sich auch Tankschiffe - per se mobil - mit dem Material befüllen und das Wasser-Öl-Gemisch durchgepumpt werden. Das klare Wasser würde das Schiff verlassen, während das Öl im Tank verbliebe.
Aber lassen wir uns nicht blenden: das Zeug kostet 75 Cents für 12 cm3, nur Materialkosten. Wenn ich noch richtig Kopfrechnen kann, würde demnach eine Befüllung eines mittleren Tankers mit 100'000 BRT etwa 6.25 Milliarden kosten. Da müssen sich schon sämtliche Ölkonzerne zusammenschliessen, um den Preis runter zu kriegen...
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