02/10/2012 18:05
Gefahr durch Genmais doch nicht bewiesen
Die Studie warf in den Medien hohe Wellen: Laut französischen Forschern sterben mit Gen-Mais gefütterte Ratten deutlich früher. Nun haben deutsche Statistiker die Meldung als «Unfug» bezeichnet. »







Diskussion
Ach ja, liebe Karin Frei, wir wissen leider immer noch nicht was so gefährlich ist an GVO.
Für den an den Kritikpunkten interessierten Amateurwissenschafter geht es hier lang...
Rekapitulieren wir: Jesus hatte keine Frau, Genpflanzen sind ungiftig, die Globuli helfen nicht gegen Kopfweh und der Atomausstieg wird, wenn überhaupt, schweinisch teuer.
Das ist gemein! Da haben wir wohl einige, die voll die Arschkarte gezogen haben, komm, hilf ihnen lieber Frenk!!!
Wo Frenk drauf steht, ist Bio drin, keine Frage. Aber Onkel Frenk ist nun mal kein Messias, höchstens ein Pirat. Deshalb mein gutgemeinter Rat an alle Lemminge: "Hilf dir selbst, sonst hilft dir Gott"...;-)
Die armen Kerle Chapela, Pusztai und Séralini haben genau das getan. (Herrn Benveniste, dem "Erklärer" der Homöopathie, ging es übrigens ganz ähnlich.) Das ist wie ein entdecktes fünftes Ass im Ärmel beim Pokerspiel. Das Resultat gegen "bescheissende" Mitspieler, sind rauchende Colts. Die Medien stehen natürlich auf sowas, dichten noch was dazu, lassen etwas aus, spielen mit suggestiven Videozusammenschnitten und fertig ist die coole Reportage für den ahnungslosen Lemming...
Wenn wir mal die fatale „Gen-Diskussion“ weglassen: Wir haben in der Schweiz eine gefährliche „Überfremdung“ in Bächen, Flüssen und Seen! Bei uns sind 51 so genannte Neozoen die Sorgen bereiten. Etwa die Einwanderung (wohl durch „Freisetzung“ von dummen Leuten) des roten Sumpfkrebses oder des Kamberkrebses – die haben die einheimische Population der Süsswasserkrebses nahezu vernichtet – dabei gab’s den bei uns seit einigen 10‘000 Jahren ….
Im Moment sind Veränderungen bei den einheimischen Fischpopulationen dramatisch – die Berufsfischerei wird kaum mehr von den einheimischen Edelfischen leben können, in ein paar Jahren.
Bezüglich Neophyten siehts auch nicht so gut aus: Neben Ambrosia, Bärenklau sind es etwa auch der Sommerflieder, (Buddleja) welcher einheimische Pflanzenarten massiv verdrängt.
Lustig ist, dass dies kein Schwein interessiert …. da sind doch ein paar Gen- oder Genderproblemchen schon interessanter, als eine dramatische Entwicklung in unserer Umwelt ….
Die Pflanzenwelt interessiert den Städter auch nicht sonderlich, da er vorwiegend per Mountainbike durch den Wald rast, der Schwiegermutter Blumen schenkt oder sich gerade aus Protest an einen Baum kettet...;-)
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