20/10/2012 06:00
Alan Turing und seine gefährliche Idee
Alan Turings Idee einer universellen Maschine hat die Welt verändert. Ohne Computer ist das Leben kaum noch denkbar. Auch das Verständnis des menschlichen Geistes wird vom Modell der Maschine zunehmend beherrscht. – Gibt es einen Weg ins Freie?
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Diskussion
Aber weshalb er den "Weg ins Freie" sucht, erschliesst sich mir nicht. Die Realität - so wir sie denn erkennen wollen - befreit uns doch von alten Mythen und rückt uns an den richtigen Platz ins Reich der Tiere. Das Bewusstsein, Teil dieses evolutionären Erbes zu sein, macht uns wirklich frei. Geist ist eine emergente Eigenschaft der maschinellen Prozesse, die in unserem Gehirn ablaufen. Und die Simulation, mein lieber Lehrer, ist darin bereits angelegt und gehört ebenso zur Realität...
einem Buch von Andrew Hodges eine Episode, welche sich
beim Besuch von Claude Shannon, dem Papst der Kommunikationstheorie,
in den der AT&T gehörenden Bell Labs abspielte:
Alan was holding forth on the possibilities of a 'thinking machine'.
His high-pitched voice already stood out above the general murmur
of well-behaved junior executives grooming themselves for
promotion within the Bell corporation. Then he was suddenly
heard to say: "No,I'm not interested in developing a powerful
brain. All I'm after is a mediocre brain, something like
the President of American Telephone & Telegraph Company".
The room was paralysed while Alan nonchalantly continued to
explain how he imagined feeding in facts on prices of commodities
and stocks and asking the machine the question "Do I buy or sell"?
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