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Diskussion
Und Brunner: Der duemmliche Neffe, der nicht realisiert, dass schon lange alle nur noch lachen ueber seinen fahrigen Grosspapi.
Vielleicht sollten sich die Grössenwahnsinnigen SVP-ler mal wieder sich mit den aktuellen Zahlen der europäischen Einbürgerungsquoten beschäftigen, anstatt sich eigene zurecht zu schnippseln.
Denn da ist die Schweiz mit 2.5 % der Einbürgerungsquote weit unten abgeschlagen, darür Schweden Spitzenreiter mit 8.2%, mit dem grossen Unterschied in Schweden kann man sich schon nach 3, resp. 5 Jahren einbürgern lassen, vorauf man in der Schweiz geschlagene 12 Jahre warten muss!
Die Schweizer Einbürgerungsquote ist also eimal mehr nicht der Nabel der Welt, wie so vieles, doch leider haben das die manipulierten SVP-Wähler noch nicht kapiert, warum auch, die lesen ja lieber das Parteibuch der SVP, anstatt sich wirklich zu informieren;-)
Er ist aus der Übung, das ist klar, aber beim nächsten Mal sieht das wieder ganz anders aus. Sintemalen ihn jetzt alle, im Geiste einer unheiligen Zusammenarbeit, auf seine gezeigten Schwächen hingewiesen haben. Der Triumph ist verfrüht und politisch falsch.
Man darf nicht vergessen: Blocher war nach seiner gescheiterten BR-Kandidatur nach Chile in die Ferien gereist. Dort hat er sich bei Margot Honecker, einer ausgewiesenen Fachfrau für das Thema, in der Führung einer Einheitspartei und im Umgang mit Abweichlern schulen lassen. Die Umsetzung des Gelernten hat ihn in letzter Zeit ganz absorbiert; er scheint aber doch sehr erfolgreich agiert zu haben.
Er wird zurückkommen....
PS: So schöne Absatzumbrüche hatt' ich noch nie - OR?
Auffällig wenige Google-Funde, übrigens
Man beachte die geheimdienstmässige Tarnung des Reisezwecks! Für Kenner der Methode erschliesst sich dies sofort durch den Gegensatz Titel/erste Antwort, wo die Botschaft an den Kreis der Eingeweihten versteckt ist...
J'ai peur de passer pour un invalide lors de mes discours. La vie de vacancier ne me convient pas, je ne suis jamais tombé en travaillant. Ça s'est passé le dernier jour à l'île de Pâques. J'ai glissé dans les escaliers de la piscine. J'ai une côte cassée."
Er ist gestuerzt. In Koerper und Geist. In dem Alter steckt man solche Hammerschlaege nicht mehr weg. " J'ai une côte cassée." Napoleon war 46 bei seiner Rueckkehr von der Insel Elba, Blocher ist 68. Wenn er etwas weiser waer, dann wuerde er sich nun im Hintergrund halten und dort die Faeden ziehen. Im Augenblick ist er drauf und dran seinen Kult zu demontieren. Noch zwei-drei solcher AHV-Auftritte neben seinem treuen Bub und die Fassade bricht ein und dann sieht man die Zuercher SVP, wie ist wirklich ist: Ein Klub alter Roesslistuempeler, aggressiver Lastwagenchaffeure mit zwei-drei uebereifrigen jungen Dorftrotteln am Stammtisch.
Inzwischen staune ich, wie maechtig das SF ist.
http://www.teleblocher.ch/
und es passt ihm gar nicht, dass der BundesratskandidatIN jetzt in der Arena separat sitzt. Nicht links oder rechts, sondern neutral.
Frau Widmer-Schlumpf hat sich sehr clever verhalten und nur die Meinung des Bundesrates vertreten.
übrigens di letschti Arena isch herrlich gsi. Wiä es "Kasperlitheater:
http://www.sf.tv/sf1/arena/index.php?doc id=20080516
isch eifach truurig, dass enand nöd emol usrede lönd.
Ich staune ja wie wenig Widerstand es gegen die Gebührenerhöhung gab.
Ein Haufen besonders dilettantischer Beamten mit den de facto Inland TV Monopol. Mächtig? Vielleicht. Gefährlich? Bestimmt. Da kann man nur froh sein, das das Internet den TV zumindest teilweise verdrängt.
Wenn Blocher mal weg ist (auch wenn das noch eine Weile dauern wird), wird die SVP wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen. Das SF wird leider noch da sein.
a) den internen Abweichlern zu zeigen, dass es nicht gehen wird, wenn nicht alle stramm hinter dem Führer stehen und
b) endlich auszuprobieren, wieweit sich die Oppositionsrolle neu erfinden lässt (letzteres ist kläglich gescheitert).
Trotzdem: Selbst wenn die Initiative in der Abstimmung scheitert; der schmerzhafte Prozess für SVP-Stammwähler (nämlich wieder mal selbst nachzudenken) steht erst am Anfang und ist mühsam und sehr, sehr langwierig. Mit Rückschlägen ist zu rechnen.
http://www.gerardo.li/wordpress/wp-conte nt/uploads/2008/05/gerib.mp3
http://www.gonorrea.ch/?p=287
http://oraclesyndicate.twoday.net/storie s/1317545/
http://gedankenblitze.ch/?p=465
http://die-welt-spinnt.blogspot.com/2008 /05/die-zahlenjongleure-der-svp-oder.htm l
Dann noch was allgemeines, hier die Lobbyismus-Auflistung unserer PolitikerInnen:
www.parlament.ch/SiteCollectionDocuments /ra-nr-interessen.pdf
www.parlament.ch/SiteCollectionDocuments /ra-sr-interessen.pdf
Der wesentliche Punkt ist der: Was Journalisten, Nicht-SVP-Fundis und die andern 70 % der Wählenden jeweils für schrecklich daneben, hinterhältig gemein oder schlichtweg für falsch halten, löst bei denen freudiges Lachen und gegenseitiges Schulterklopfen aus.
Wenn selbst SVP-Nationalräte in der Arena ihre auswendig gelernte Sprüchlein aufsagen müssen ('Tschuldigung Frau Hutter, man hats halt bemerkt…!), so muss Bruder Gerhard ein bestens einkalkuliertes Risiko darstellen, das man durchaus instrumentalisieren kann. Erst wenn Bruder Gerhard plötzlich in Chile in den Dauerferien wäre oder sich aus einer Klinik meldet (bzw. dann eben definitiv schweigt), würde ich daran glauben, dass dieser nichts mit Bruder und Partei am Hut hat.
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