26/05/2008 23:00
Liebe und Sex in Afrika
Südlich der Sahara haben Liebes- und Sex-Beziehungen eine ganz andere Bedeutung als in den Industrienationen. Längerfristige Mehrfachbindungen sind üblich. Das gruppenorientierte Paarungsverhalten ist ein Hauptgrund für hohe HIV-Raten.
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Diskussion
Es stellt sich einfach die Frage ob sich Afrikanische Frauen auch so verhalten wenn Sie dank eines normalen Berufes finanziell unabhängig sind oder aus gutem Hause kommen?
In Asien kann ich mit Sicherheit sagen das gut situierte Töchter niemals mehrfach Beziehungen eingehen würden.
Wenn Facts also Artikel verlinkt, dann bitte ohne die Pflicht, Zusatzabos erwerben zu müssen!
Im Übrigen ist es wirklich witzlos, einen Artikel zu verlinken, den man hier nicht lesen und somit auch nicht diskutieren kann.
In China beispielsweise leben bereits 40 Millionen mehr Männer als Frauen. Der Kampf um heiratsfähige Frauen könnte dramatisch zunehmen. Selbst soziale Unruhen unter Millionen von Zwangs-Junggesellen sind nicht auszuschliessen, schreibt die Unescap. Spitzenreiter beim Männerüberschuss ist Hainan, eine Insel südlich von Hongkong, wo im Jahr 2000 sogar 135 Jungen je 100 Mädchen geboren wurden.
Auch in Indien und Südkorea sieht es schlecht aus. Männerüberschuss herrscht aber auch in Thailand, sowie in anderen asiatischen Ländern vor allem in Grossstädten und in ärmeren Schichten.
Ich konnte den Artikel auch nicht lesen, aber allein schon der Titel verrät, dass er nicht sonderlich lesenswert sein kann.
( ;-) )
Nein es gibt keinen Frauenüberschuss, sondern finanziell schlechter gestellte Frauen müssen einfach mit mehren Männern zusammen sein um überleben zu können. Das ganze ist nichts anderes als eine gut versteckte Art der Prostitution. Die Tatsache das viele Männer keine Frau finden in Asien hat nur bedingt mit dem Frauenmangel zu tun. Ein Problem vieler Männer ist schlicht das fehlende Geld um sich eine Frau zu kaufen.
Im Vergleich dazu, sind die Probleme der Frauen wirklich Peanuts. Die werden gleich abgetrieben oder in den ersten drei Tagen nach der Entbindung getötet (wie in gewissen ländlichen Gebieten Indiens, wo 60 Prozent aller neugeborenen Mädchen, die erste Woche nicht überleben), damit die Familie später keine Mitgift bezahlen muss, oder kurz nach der Hochzeit lebendig verbrannt, totgeschlagen oder zum Selbstmord getrieben, weil sich die Familien über die Mitgift streiten.
Erlauben Sie mir eine private Frage: Ist Ihre «Berufsbezeichnung: Dummschwätzer» eigentlich ironisch gemeint?
Der obige Titel wurde sogar ohne Artikel so rege kommentiert, dass wir uns entschlossen haben, dem Diktat der Community zu beugen und "Liebe und Sex in Afrika" AUSNAHMSWEISE AUF HOME aufzuschalten :-(. Einige User kannten den Artikel aus dem Print, andere haben sogar dagegen gestimmt, ohne diesen gelesen zu haben. Web 2.0 in Aktion.
Facts 2.0 hätte auch alleine genug Kraft gehabt, zu diesem Thema etwas Kompetentes zu sagen. Eine Verlinkung war deshalb unnötig.
Und noch eine Bemerkung zur Diskussion selbst: DAS Afrika, das sich Herr Signer und einige Diskussionsteilnehmer vorstellen, existiert bestenfalls in ihrer Fantasie. Mit Scheidungsraten über 51 % und einer weitverbreiteten Prostitution, die eng mit Menschenhandel, Ausbeutung und sogar Sklaverei einhergeht, sind wir natürlich sehr kompetent in diesem Themenbereich. In der Schweiz, in Deutschland, Frankreich und Italien finden jährlich mehrere Strafuntersuchungen statt, die auf die Delikte Menschenhandel und/oder Menschenschmuggel ausgedehnt werden müssen – es dürften weit über 100 pro Jahr sein. Ist das unser Hintergrund, um über Liebe & Sex in Afrika zu urteilen?
habe ich geschrieben das dass Schicksal der Frauen nicht bedenklich ist? Solch Polemische Kommentare kenne ich eigentlich nur aus der Zeitschrift aus welcher der Artikel stammt…!
Wenn ich Ihren Beitrag lese muss ich annehmen das Sie absolut keine Ahnung haben wie sich der Grossteil der Beziehungen in weiten Teilen Asiens und Afrikas verhalten. Geld spielt dort eine viel wichtigere Rolle als in westlichen Kulturen. Es ist absolut üblich das der Mann (Südostasien, in Teilen Japans sowie in gewissen Provinzen in China) einen hohen Betrag an die Familie der Frau entrichten muss um mit Ihr eine Ehe eingehen zu können.
Allerdings, liebe Frau Müller, muss sich ein Mann bei uns doch eine Frau auch erkaufen? Oder etwa nicht? ;-)
Ist das unser Hintergrund, um über Liebe & Sex in Afrika zu urteilen?
Naja, es gibt vielleicht abseits des von Ihnen beschriebenen Schreckens noch ein anderes Afrika? Hat dieses andere Afrika kein Recht auf eine Berichterstattung?
Was für Teile Japans sind das?
Interessant dürfte dieser Abschnitt sein:
Ein weiteres Kriterium sind die sogenannten „drei Kō“ (三高 sankō): hochgewachsen (高身長 kōshinchō), gute/höhere Ausbildung (高学歴 kōgakureki) und ein hohes Einkommen (高収入 kōshū'nyū).
(Quelle Wiki)
ebenfalls gefunden bei meiner kleinen Recherche:
Auch in Japan spielt die Mitgift eine grosse Rolle; dafür zahlt der Bräutigam ein stattliches Brautgeld von rund 570.000 Yen - plus zwei Jahresgehälter (ca. 6.500.000 Yen) für die Hochzeitsfeier. Die Bräute begeben sich in einigen ländlichen Gegenden am Hochzeitstag zu Fuß zur Familie des Bräutigams. Dort dokumentieren sie ihre Zugehörigkeit zur neuen Familie, indem sie z. B. über ein Feuer hinweg die Schwelle des Hauses betreten oder unter einem Strohhut - symbolisiert die Autorität der Schwiegermutter - hindurchgehen.
Bei der Feier selbst, trinkt das Brautpaar dreimal aus drei Schalen Sake (Reiswein). Diese wurden vorher vom Shintopriester geweiht. Während der Zeremonie zieht sich das Paar dreimal um. Das letzte Gewand - früher traditionell ein Kimono - ist heutzutage meist ein weißes Hochzeitskleid (Sinnbild der Moderne).
Selbstverständlich ist die Praxis der Mitgift in grossen Städten kaum noch verbreitet. Aber bei uns auf dem Land gibt es auch noch viele Traditionen die wir Städter zwar nicht mehr leben, aber als Teil unserer Kultur ansehen.
(
Dafür hab ich noch eine Frage: In welchem Milieu verkehren denn Sie, dass Sie sich eine Frau erkaufen müssen?
ich verstehe Ihr Problem beim besten Willen nicht. Ich sehe durchaus die Zusammenhänge welche zu der ganzen Situation führen. Auch ich finde es nicht richtig das sich Menschen, egal welches Geschlechts, prostituieren müssen um über die Runden zu kommen.
Aber Sie, gnädigste Frau Müller, haben anscheinend ein ernsthaftes Problem mit dem Lesen und Werten meiner Kommentare.
Eventuell spielen Sie ja auf meinen leicht ironischen Schlusssatz an:
Allerdings, liebe Frau Müller, muss sich ein Mann bei uns doch eine Frau auch erkaufen? Oder etwa nicht? ;-)
Ich weiss nicht in was für einem Kulturellen Dunstkreis Sie verkehren, aber wenn ich im Ausgang mit einer Frau ins Gespräch komme so kann ich den Timer auf 10 Minuten stellen. So lange dauert es nämlich in der Regel bis man das Gegenüber auf Beruf, Einkommen und soziale Schicht abgecheckt hat... Und sagen Sie mir jetzt nicht das dies für die Frau keine Rolle spielt!
Aber natürlich ist dies etwas vollkommen anderes…. Tsssss* vielleicht sollten Sie mal über den Tellerrand hinausschauen Frau Müller!
Und lassen Sie doch in Zukunft Ihre privaten Fragen und Anspielungen aussen vor und setzten stadtdessen auf Argumente und Fakten.
Mir persönlich wäre es ja peinlich, anderen Leuten Ahnungslosigkeit über Asien und Afrika vorzuwerfen und sie aufzufordern, über den Tellerrand zu schauen, ohne deren Hintergrund zu kennen. Vor allem aber würde ich mich genieren, mich hier als Expertin für Beziehungen in Asien und Afrika aufzuspielen und dann nach 2-minütiger Internet-Recherche Artikel aus Wikipedia zu copypasten. Aber bitte: Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen.
Ich verstehe noch immer nicht was genau Sie an meinen Kommentaren so unpassend finden?
Schade, den bei anderen Themen haben sie Ihre argumentativen und publizistischen Fähigkeiten durchaus schon unter Beweis gestellt…
Hier bei (c) Demoscoop
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