23/05/2008 19:30
Offener Brief: Ein nachdenkliches Wort zum Podium "Reggae und Homophobie - nicht zu trennen? "
Ich möcht' nochmals mein Bedauern über die - in meinen Augen gescheiterte - Podiumsdiskussion zum Konzert von Sizzla von gestern kund tun. Ich finde es skandalös, dass man das Podium zu Anlass nahm uns ein allzu bekanntes und gesellschaftlich äusserst bedenkliches Rechfertigungsmuster vorzuführen, dass erschreckend faschistische Züge trug. Der Begriff mag schockieren, aber manchmal muss man die Dinge beim Namen nennen.
Anstatt die berechtigt Kritik anzunehmen und die Sache pragmatisch und im Sinne der Wertehaltung einer offenen Gesellschaft zu diskutieren, hat der grösste Teil der Gesprächsteilnehmer den Fall zu einem Ideologienstreit hochstilisiert. Die Geschichte und Religion Jamaicas wurde in bedenklicher Weise dazu benutzt die dortige Diskrimierung der homosexuellen Minderheit zu rechtfertigen und sich mir nichts, dir nichts über zwei der wichtigsten Errungenschaft einer offenen Gesellschaft und eines modernen Rechtstaats hinwegzusetzten: Die Trennung von Religion und Recht und der Schutz von Minderheiten vor der naturgemässen Übermacht der Mehrheit.
Auf das offensichtliche Dilemma, das Schwarze und Andersgläubige hierzulande auf genau diese - in meinen Augen nicht diskutierbaren - Grundsätze angewiesen sind, die mit derlei Lyrics nicht vereinbar sind, wurde kaum eingegangen und statt dessen ständig betont, dass man derlei Aussagen ja ganz einfach verbieten würde. Schlussendlich ist das jedoch eine verdächtig an kolonialen Moralismus erinnernde Methode, die den Dialog und eigentlich erwünschten Wertetransfer äusserst unglücklich zu lösen sucht.
Es sei an dieser Stelle noch auf ein weiteres faschistisches Grundmuster hingewiesen: Statt die Opfer und deren Schutz vor solcher Diskriminierung ins Zetrum der Diskussion zu rücken, wird unaufhörlich über die "Täter" gesprochen und deren Perspektive aufzuzeichnen versucht.
Ich bin mir durchaus bewusst, dass auch das Publikum des Podiums leider allzu oft mit ähnlich ideologischem Argumentarium hantierte - leider hat man das in meinen Augen jedoch durch die Fragestellung und die Art des Anlasses geradezu provoziert.
Es ist zwar lobenswert, dass ihr auf Euere Homepage auf die Problematik aufmerksam macht und Sizzlas Postion zum "Reggae Compassionate Act" darlegt und ich gehe völlig mit Euch einig, dass kategorische Verbote solcher Veranstaltungen sich eher kontraproduktiv auswirken, da sie den wertvollen interkulturellen Dialog geradezu verunmöglichen.
Ich wünschte mir allerdings, dass man statt der passiven Haltung der Unterbindung solcher diskriminierenden Aussagen mehr unternehmen und an der Veranstaltung selbst dem Thema Raum einräumen würde: Für eine "Ja zur offenen Gesellschaft" zu werben wäre prägnanter und konsequenter als im Stillen ein "Nein zu Diskriminierung" zu platzieren.
Ich möchte noch betonen, dass ich den Diskurs um die Werte einer offenen Gesellschaft und deren Untergrabung in keiner Weise auf das Phänomen der Homophobie innerhalb des Reggae und der jamaikanischen Kultur reduziert sehen möchte und ich es in gewisser Hinsicht bedauere, meine Haltung anhand dieses Beispiels darlegen zu müssen.
Um mit einem "musikalischen" Zitat zu schliessen:
"[...] One of the statements I have written on my notes here today is that men need examples - and that’s not only men, all of us are helped by examples. [...]" (Baptist rev. Saul S. Williams, 1999, Saul Williams’s Vater im seine Song "Our Father" auf dem 2001er Album "Amethyst Rock Star")
Es wär noch nicht zu spät diese Chance wahrzunehmen.
Hochachtungsvoll,
Moritz Zimmer
-- Moritz Zimmer -- omo@oio.ch -- www.oio.ch --
http://www.rotefabrik.ch/de/musikbuero/eventdetail.php?id=3676






Diskussion
QFT.
http://switzerland.indymedia.org/de/2008 /05/60318.shtml
... mit denen ich nicht in allen Details einverstanden bin.
Auch wenn mich die Formulierung nicht begeistert: Schon dieser einzelne Abschnitt aus dem Indymedia-Artikel zeigt, dass bei der Veranstaltung alles gewaltig schief gelaufen ist. Schuldgetriebene Kulturrelativistinnen kombiniert mit Tätern, die sich flugs zum Opfer erklären - eine hochexplosive Mischung.
Während Tätermotive psychologisiert, soziologisch, religiös und historisch gedeutet werden, bis sich im foucault'schen Sinne Täteridentitäten herausbilden, werden Opferperspektiven kaum thematisiert. Opfer sind Unpersonen im diskursfreien Raum. Das ist einzig in den USA anders, wo die Viktimologie längst eine als wissenschaftliche Disziplin institionalisiert ist.
Sie gehen 1.) fälschlicherweise davon aus, dass Kulturen und so genannte Traditionen für alle Zeiten in Stein gemeisselt sind und unter Artenschutz gestellt werden sollen. Und 2.) verschliessen sie die Augen vor der Tatsache, dass das Argument der kulturellen oder religiösen Identität äusserst despotisch und gewalttätig zur Anwendung gebracht wird und letztlich der Machtsicherung dient. Die Würde des Menschen ist ihrer Meinung nach eine europäische Erfindung und soll wohl nur für Europäer gelten.
In einem populären Song des Sängers lautet der Text «Verbrennt die Männer, die Sex mit Männern haben» - er, der Sänger, ist heute Abend in der Roten Fabrik zu hören. Diese lobt ihn für seine «unerschöpfliche Kreativität» und verteidigt seinen Auftritt mit den Worten: «Der Respekt vor einer Pluralität von Lebensäusserungen muss die verschiedensten kulturellen und gesellschaftlichen Auffassungen nebeneinander gelten lassen.» Aufrufe zu Hass und Gewalt sind aber keine «Lebensäusserung», sondern ein Verbrechen!
Und vor allem nicht bei der Zielgruppe; mich irritiert ja, dass diese den Schund noch bejahen und legitimieren, gleichwohl sie daheim politisch korrekt agitieren. Doch vermutlich möchten diese häuslichen Weiber, die des Feierabends lässig und alternativ sich kostümieren, bloss einmal wähnen, dass sie etwas Verruchtes täten.
Es handelt sich bei der Argumentation dieser Kulturrelativisten nicht um «positiven Rassismus», sondern um puren Rassismus respektive Sexismus. Kulturrelativisten sprechen Menschen anderer Kulturen die universellen Menschenrechte ab, sie negieren das Bedürfnis anderer Gesellschaften, sich mit ihrer Kultur und Religion kritisch-aufklärerisch auseinander zu setzen, sie würgen die Weiterentwicklung - entgegen dem menschlichen Grundbedürfnis - einer anderen Kultur ab, sie schwächen Menschen, die aus alten Kulturen herausgewachsen sind und das gleiche Recht auf Aufklärung und Emanzipation einfordern, das jeder Europäer selbstverständlich für sich in Anspruch nimmt und sie bereiten den Nährboden vor, auf dem die Hassprediger befreit von der natürlichen gesellschaftlichen Gegenposition agieren können.
Die Kulturrelativisten, die oft und gern psychologisieren, machen obendrauf, wenn es um «Hass und Gewalt in Verbindung mit Kultur und Religion» geht, keinen Gebrauch von ihrer psychologischen Feinfühligkeit. So sind sie unfähig zu hinterfragen, was einen Mann antreibt, solche Hasslieder zu singen.
Und natürlich ist dies alles überhaupt kein Grund, hohlen und homophoben Scharfmachern eine Plattform zu geben – ganz besonders nicht in einem staatlich subventionierten Betrieb. Wenn einer herumgröhlt, Schwule seien zu verbrennen, dann kommt eine neue, nämliche eine kriminelle Dimension hinzu.
Ein weiterer Punkt, wo das ganze hinkt: Irgendwelche kulturellen Zustände, wie eben die Schwulenfeindlchkeit in Jamaica werden als sakrosankt und unveränderbar, statt als vorläufiges Resultat historischer Prozesse gesetzt.
Einer, der die Verteidigung des Universsalismus immer wieder gut auf den Pukt bringt, ist der französische Denker Pascal Bruckner, letztmals in einer Polemik gegen Iar Buruma:
http://www.perlentaucher.de/artikel/3594 .html
Erst als Vergleiche mit einer ostdeutschen Nazipunkband angestellt wurden, brüskierte sich der eingeladene Jamaikaner und der sich selbst betitelte "liberale" Schweizer vorne, wie viel schlimmer eine solche Aussage sei und überhaupt in keinem Verhältnis stand zum "Sizzlaproblem" (da solche Aussagen ihrer Lebenswelt offenbar näher standen).
Der Gegenpol, der normalerweise in ein Podium gehört, bildete der grösste Teil des Publikums. Die Demutshaltung des Jamaikaners und des (absolut nicht neutralen) Moderators sowie die eingenommene "Opferperspektive" des Podiums allgemein- man solle doch nicht auf den traditionsreichen guten Reggae losgehen - fand ich die grösste Anmassung. Es wurde zu viel über die Rechtfertigung dieser Haltung in der Musik geredet und fast gar NICHTS über den konkreten Auftritt gestern Abend selber. Ehrlich gesagt, ich höre diese Musik nicht und kann und will sie auch nicht ändern. Doch eine Institution mit klaren kulturpolitischen Leitlinien sollte sich wirklich überlegen, wem sie eine Plattform bietet und wem nicht. Denn wenn per Dokumentation und mit aktuellen Interviews belegt werden kann, dass Sizzla diesen gut gemeinten Compassionate Act (der mir zuerst durchaus als sehr sinnvolles Manifest erschien) nach Belieben und Gutdünken übertritt und dann wieder mal einhält und an seiner Meinung zu Homosexuellen festhält, frage ich mich welchen naiven Kulturrelativismus (mit der "Wir müssen diese Kultur respektieren"-Haltung) die Organisatoren des Musikbüros der Roten Fabrik hier eigentlich vorspielen. Auf diese Argumente (Belege und Fakten für die Untauglichkeit dieser "Präventions"-Vereinbarung) ist das Podium nicht eingegangen und es wäre nichts anderes als konsequent ihm den Auftritt zu verwehren, solange kein wahres Umdenken von seiten des Künstlers stattfindet (der sich wahrscheinlich in Fäustchen lacht, wenn er dieses Papier unterschreibt). Denn erst dann haben wir eine Grundlage für den viel gepredigten kontruktiven Dialog und den Austausch. Den Vorschlag eines Szenekenners aus dem Publikum, unbekannteren Musikern aus derselben Region einen Auftritt zu ermöglichen, die sich durch eine konsequente "gay-friendly"Linie auszeichnen, wurde vom Podium nicht aufgegriffen.
Mehrmals wurde "vorne" auf Sizzlas schwierige Situation durch die Unterzeichnung des Acts hingewiesen und "welche Ächtung er in seiner Heimat erfahren kann". Das Zitat stammt vom liberalen Schweizer, der immer wieder zum Verständnis von allen Seiten ermahnte. Genau mit jenem pseudolinken Liberalismus werden auch Ehrenmorde, Genitalverstümmelung - Vergleiche, die an diesem Abend auch angestellt wurden- passiv toleriert, denn schliesslich dürfen wir uns in hergebrachte Traditionen und Riten nicht einmischen.
Diese unglaublich inadäquaten Argumente und Vergleiche die an diesem Abend von seiten des Podiums vorgetragen wurden und die Unfähigkeit der Redner andere Sichtweisen einzunehmen, waren die grössten Enttäuschungen an diesem Abend und ich frage mich ob es wirklich die Lösung sein kann, dass die im Podium und in der Rotenfabrik-riege dominante "auf Respekt getrimmte" links-liberale Gesinnung weiterhin dazu führt, dass bei "Problem-künstlern" weiterhin gekuscht wird und damit diskriminierende Inhalte latent hingenommen werden.
"Was Sizzla singt, finde ich nicht wirklich problematisch. «Hate Speech» ist gerade im Hip Hop und angelehnten Gefilden eine anerkannte Form der «Poesie». Das ist künstlerischer Ausdruck. Sizzla kann so wenig für die Ermordung von schwulen verantwortlich gemacht werden, wie z.b. Marilyn Manson für die Massaker an amerikanischen Schulen.
Aber: Ich finde es sehr problematisch, wenn er sich in interviews homophob äussert! und das tut er leider...!!!
Und noch was: Sizzla bildet die Ausnahme, die die regel bestätigt. In der Roten Fabrik wird normalerweise (aus Überzeugung!) kein Dancehall mit homophoben Inhalten gespielt. Sie wird deswegen in der Reggea-Szene oft belächelt. Hier wird quasi der Sack und nicht der Esel geschlagen; Denn ich glaube kaum, dass nach Sizzla die Ausnahme zur Regel werden soll. Es ist doch irgendwie heuchlerisch, wenn Sizzla wahrscheinlich ohne grosses Aufhebens z.b. in der Toni auftreten könnte (wo z.b. die DJs keinerlei Rücksicht nehmen), es jedoch in der Roten Fabrik ein Problem sein soll (und komm mir nun nicht mit dem SVP-Spruch von wegen deinen Steuergeldern...;)))
So oder so: finde deinen Vorstoss extrem gut!!!"
Ich hab natürlich über den Vorwurf der Heuchelei nachgedacht - bevor ich den Brief schrieb und nach den zahlreichen Reaktionen muss ich nun wohl etwas klären.
Wie schon im Brief angetönt, begrüsse ich es grundsätzlich, wenn die Rote Fabrik solche Anlässe zu sich holt - gerade weil sie durch ihre Positionierung und Ökonomie (Der Spruch mit den Steuerngelder war nicht meiner) wohl die besseren Voraussetzungen für einen Diskurs böte als rein profit-orientierte Betriebe.
Ein Veranstalter fungiert für mich in gewisser Weise als Medium (also Sack), das durchaus dafür verantwortlich gemacht werden _muss_ was es seinem Publikum vermittelt (also dem Esel) - gerade wenn es sich dabei um ein eher junges Publikum handeln dürfte. Genau in diesem Punkt möchte ich jedoch meine Kritik angesetzt sehen:
Zu behaupten, man hätte mit einem Hinweis auf einer Site und Verboten an den Künstler - beides ohne wirklichen Einbezug des End-Publikums - genug für einen Diskurs getan, hat für mich genau den Begriff der "Heuchelei" verdient, den man mir nun unterjubeln will. Vor allem wenn ebendiese Institution zwei Tage davor - wieder ohne das End-Publikums einzubeziehen - ein "Podiumsgespräch" einberuft, dass nur der Rechtfertigung seiner Aktion dient und in dem mit einer gehörigen Portion Multikulti-Naivismus und fehlendem Bewusstsein für die eigene Geschichte, die Opfer schlicht nichts als verhöhnt werden.
Ich bin ich mir sehr wohl bewusst, dass auch der Hip Hop derlei Kritik verdient hätte, man kann ihm vielleicht aber immerhin zu Gute halten, dass er als Kultur schon sehr früh diese Diskussionen internalisierte: Zum Beispiel mit dem bereits Ende 80er lancierten "Stop The Violence Movement". Die Fürsprecher der Sizzla-Veranstaltung hielten in meinen Augen aber gerade das nicht für nötig, sonderten den Diskurs gekonnt von der "künstlerischen Darbietung" ab und warben mit der Bibel und "Geschichtsschreibung" alsdann munter für Verständnis für etwas, was wohl kein vernünftiger Mensch - Universalienproblem hin oder her - ernsthaft in Betracht ziehen dürfte:
Denn der Gedanke, dass es moralisch zu rechtfertigen sei aus einer Regel (im Podium gefallen: "Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel." - Leviticus 18,22) mir nichts Dir nichts das Recht abzuleiten, man dürfe zur Ermordung von (Mit-)menschen aufrufen, scheint mir sogar unter Einhaltung dieser Regeln nun doch etwas gar abwegig. Und umso abwegiger, wenn man im gleichen Atemzug ein Engagement zur Völkerverständigung heuchelt.
"Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen." - Leviticus 20,13
Mann kann also von Glück reden, haben wir hierzulande die Prozesse der Reformation und Aufklärung durchlebt.
"Eine anerkannte Form der Poesie"? Anerkannt durch wen? Durch gleichgesinnte Musiker? Durch naive (oder fahrlässige) anderssprachige Fans, die die Lyrics nicht richtig verstehen? Seit wann ist etwas automatisch weniger schlimm, weil es etabliert ist?
Ich wüsste ausserdem gern, weshalb gesungener Aufruf zum Mord weniger schwerwiegend ist als geschriebener. Wenn ein Schriftsteller, sagen wir mal in Gedichten oder in einer Kurzgeschichte, offen zum Mord an einer Minderheit aufrufen würde, dann könnte er auch sagen, das sei ein "künstlerisches Ausdrucksmittel". Und es wäre genauso unsinnig.
(Antwort via E-Mail an Moritz Zimmer geht auch in Ordnung ;-)
Catch the abstract, all in all a shift so small
But remember after all
Add all, add all, add all, add all...
To one bigger picture."
(Alias mit "Unseen Sights" auf dem 03er Album "Muted")
Auch aus dem Artikel: "Derzeit stehen auf der Karibikinsel bis zu zehn Jahre Haft mit Zwangsarbeit auf männliche Homosexualität."
Holyshit, ich wusste echt nicht viel von diesen krassen Ansichten in Jamaka... Danke Moritz, ich werde ab jetzt auch beim Reagge und Dance Hall besser auf die Gesinnung der 'Künstler' aufpassen, so wie ich das bei anderen Musikstilen schon heute mache.
ich habe weder an der initiierten diskussionsrunde teilgenommen, noch kenne ich sizzlas texte.
ganz grundsätzlich und abstrahiert gesehen meine ich jedoch: eine nachfrage nach einem Gut kann definitiv generiert werden. Ja, auch die Nachfrage nach einem "Künstler". vertritt man also die Meinung, dieser "Künstler" äussert diskriminierende Ansichten gegenüber einer Gesellschaftsgruppe, bedeutete dies eine konsequente Abwehrhaltung gegenüber den Tätern und den Schutz der Opfer. dies also meint simpel und radikal ein Verbot solcher Auftritte und das Verunmöglichen der Darbietung einer Plattform für die "Künstler". Konkret also wäre es seitens der Roten Fabrik konsequent gewesen, das Konzert gar nicht erst zu realisieren.
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