29/05/2008 19:50
«Ich will die Kultur in der Wahrnehmung verankern»
Wurden Sie auf der Strasse schon mal als Kulturminister angesprochen?
Schon an verschiedenen Orten, einmal sogar in der Sauna. Seit die Medien vermehrt über mich berichten, bin ich kein Unbekannter mehr.
Wäre es nicht ideal, wenn der Kulturminister von Anfang an eine öffentlich bekannte Person ist?
Dem steht nichts entgegen. Aber es wäre falsch, wenn man es darauf beschränken würde. Jeder und jede soll sich bewerben können. Denn sonst würde es genau auf das hinauslaufen, was der Bund will: Man fördert nur, wer bereits einen Namen hat. Abgesehen davon, frage ich mich, ob jemand richtig Bekanntes das überhaupt machen will, weil es viel Arbeitsaufwand bedeutet.
Nächsten Monat erscheint Ihr neues Buch – finden Sie momentan Zeit für den Kulturminister-Posten? Oder ist es tatsächlich nur ein Hobby?
Ich bin Schriftsteller und Kulturminister, der Kulturminister beansprucht etwa 40 Prozent, hat aber Vorrang. Ich fände es falsch, jemanden als Kulturminister zu wählen, der nicht Kulturschaffender ist, beispielsweise einen Kulturmanager. Hobby ist insofern falsch, als dass da zusätzlich ein Back-Office von drei Leuten dahintersteckt, das ergibt zusammen mindestens einen 100-Prozent-Job.
Es wartet einige Arbeit auf Sie: Das Kulturförderungsgesetz und die soziale Sicherheit für Kulturschaffende kommen nicht vom Fleck.
Wir wollen die soziale Sicherheit im Kulturförderungsgesetz drin, wie ursprünglich mal vorgesehen. Das wurde unter Couchepin jedoch gestrichen. Doch das Kulturfördergesetz wird wieder wirklich diskutiert und nicht durchgewinkt – das ist ein Erfolg.
Leider ist es im Moment sogar so, dass gar kein Kulturförderungsgesetz zu haben besser wäre, als wenn es in der jetzigen Form durchkäme. Im Moment ist darin nicht mal der Status Quo gewährleistet, zum Beispiel die Werkbeiträge des Bundes fielen weg und die Autonomie der Pro Helvetia wäre gefährdet.
Ist die soziale Sicherheit der Kulturschaffenden das, woran man Sie Ende Amtszeit messen wird?
Ich hab mir das auf die Fahne geschrieben. Unter anderem habe ich mich als Versuchskaninchen bei einer Pensionskasse angemeldet, um zu sehen, wo die Probleme genau liegen. Wenn man als Freischaffender nur Auftragsgeber hat, keinen Arbeitgeber, ist es schwer, diesen für Sozialbeiträge zu gewinnen. Dazu darf der Auftraggeber im Moment nicht mal freiwillig Beiträge zahlen, weil er dann sofort als Arbeitgeber gilt, was er meist nicht will, da das vermehret Pflichten für ihn generiert. Mein Ziel ist eine Pensionskasse für Kulturschaffende, daneben kämpfe ich für bessere Honorare für Kulturschaffende.
Ihr Vorgänger Gartentor wollte als Kulturminister keine Forderungen stellen, sondern Wünsche formulieren. Sie hingegen fordern: «Die soziale Sicherheit gehört ins Kulturfördergesetz und zwar jetzt!»
Ich finde, man soll sich von seinem Vorgänger unterscheiden und man soll Forderungen stellen. Ich kann sagen, was ich will, und es ist mein Vorteil, dass ich deutlich fordern kann – sonst dringt man bei Politikern nicht durch.
Was unterscheidet sie sonst von Gartentor?
Er war Repräsentant und hat lobbyiert. Bei mir hingegen gibt es ganz konkrete Projekte. Ich will als Kulturminister nicht nur klagen, sondern etwas bewegen!
Sollen auch die Künstler vermehrt ins politische Geschehen eingreifen?
Das haben sie in den letzten Jahren. Viele Künstler und Schriftsteller wollen sich in der Politik beteiligen, doch leider schaffen viele Zeitungen den Platz dafür nicht. Wenn Kulturvereine etwas organisieren, kommt die Presse selten. Das ist ein Ziel des Kulturministeriums: Kultur in der Wahrnehmung und in den Medien zu verankern.
Viele ihrer Forderungen stehen auch in den Kulturpapieren der Grünen und der SP – wieso braucht es daneben Sie als Lobby?
Das stimmt, aber wir haben viel angestossen. Und daneben kann es im Moment nie genug Lobbying für die Kultur geben. Wir sind nicht Politik, das Augenzwinkern kann uns einen Effekt verschaffen, den die Politik eben gerade nicht hat.
Wie fest mischt sich das restliche Ministerium in ihre Arbeit als Kulturminister ein?
Ich bin die Repräsentationsfigur nach aussen, also muss ich mit dem einverstanden sein, was ich sage. Es ist aber so, dass wir alles untereinander austauschen. Wenn ich will, kann ich etwas auch alleine initiieren, so wie das Projekt «Kulturhauptstadt der Schweiz».
Haben Sie schon Kritik erfahren in ihrer Rolle als Kulturminister?
Die meisten sind zufrieden. Ich habe schon gehört, ich sei ein Egomane und ich würde mich zu fest in den Mittelpunkt stellen, doch das muss man hinnehmen. Ernste Kritik kenne ich keine, was es zum Glück gibt, sind Ideengeber für Projekte.
Interview: Jonas Wydler
Das Interview ist erschienen in "Das Kulturmagazin", Luzern, Nr. 06 Juni/Juli 2008.
Dominik Riedo ist seit dem 15. September 2007 der alternative Kulturminister der Schweiz. Das kulturministerium.ch ist besorgt um eine kritische Auseinandersetzung mit der Kultur in der Schweiz. Es soll mithelfen, die Kultur in Gesellschaft und Politik zu verankern und das Ansehen der Kultur zu stärken. Das kulturministerium.ch fördert die kulturelle Vielfalt in der Schweiz. Es entwickelt Ideen und Visionen für die kulturelle Zukunft.
Schon an verschiedenen Orten, einmal sogar in der Sauna. Seit die Medien vermehrt über mich berichten, bin ich kein Unbekannter mehr.
Wäre es nicht ideal, wenn der Kulturminister von Anfang an eine öffentlich bekannte Person ist?
Dem steht nichts entgegen. Aber es wäre falsch, wenn man es darauf beschränken würde. Jeder und jede soll sich bewerben können. Denn sonst würde es genau auf das hinauslaufen, was der Bund will: Man fördert nur, wer bereits einen Namen hat. Abgesehen davon, frage ich mich, ob jemand richtig Bekanntes das überhaupt machen will, weil es viel Arbeitsaufwand bedeutet.
Nächsten Monat erscheint Ihr neues Buch – finden Sie momentan Zeit für den Kulturminister-Posten? Oder ist es tatsächlich nur ein Hobby?
Ich bin Schriftsteller und Kulturminister, der Kulturminister beansprucht etwa 40 Prozent, hat aber Vorrang. Ich fände es falsch, jemanden als Kulturminister zu wählen, der nicht Kulturschaffender ist, beispielsweise einen Kulturmanager. Hobby ist insofern falsch, als dass da zusätzlich ein Back-Office von drei Leuten dahintersteckt, das ergibt zusammen mindestens einen 100-Prozent-Job.
Es wartet einige Arbeit auf Sie: Das Kulturförderungsgesetz und die soziale Sicherheit für Kulturschaffende kommen nicht vom Fleck.
Wir wollen die soziale Sicherheit im Kulturförderungsgesetz drin, wie ursprünglich mal vorgesehen. Das wurde unter Couchepin jedoch gestrichen. Doch das Kulturfördergesetz wird wieder wirklich diskutiert und nicht durchgewinkt – das ist ein Erfolg.
Leider ist es im Moment sogar so, dass gar kein Kulturförderungsgesetz zu haben besser wäre, als wenn es in der jetzigen Form durchkäme. Im Moment ist darin nicht mal der Status Quo gewährleistet, zum Beispiel die Werkbeiträge des Bundes fielen weg und die Autonomie der Pro Helvetia wäre gefährdet.
Ist die soziale Sicherheit der Kulturschaffenden das, woran man Sie Ende Amtszeit messen wird?
Ich hab mir das auf die Fahne geschrieben. Unter anderem habe ich mich als Versuchskaninchen bei einer Pensionskasse angemeldet, um zu sehen, wo die Probleme genau liegen. Wenn man als Freischaffender nur Auftragsgeber hat, keinen Arbeitgeber, ist es schwer, diesen für Sozialbeiträge zu gewinnen. Dazu darf der Auftraggeber im Moment nicht mal freiwillig Beiträge zahlen, weil er dann sofort als Arbeitgeber gilt, was er meist nicht will, da das vermehret Pflichten für ihn generiert. Mein Ziel ist eine Pensionskasse für Kulturschaffende, daneben kämpfe ich für bessere Honorare für Kulturschaffende.
Ihr Vorgänger Gartentor wollte als Kulturminister keine Forderungen stellen, sondern Wünsche formulieren. Sie hingegen fordern: «Die soziale Sicherheit gehört ins Kulturfördergesetz und zwar jetzt!»
Ich finde, man soll sich von seinem Vorgänger unterscheiden und man soll Forderungen stellen. Ich kann sagen, was ich will, und es ist mein Vorteil, dass ich deutlich fordern kann – sonst dringt man bei Politikern nicht durch.
Was unterscheidet sie sonst von Gartentor?
Er war Repräsentant und hat lobbyiert. Bei mir hingegen gibt es ganz konkrete Projekte. Ich will als Kulturminister nicht nur klagen, sondern etwas bewegen!
Sollen auch die Künstler vermehrt ins politische Geschehen eingreifen?
Das haben sie in den letzten Jahren. Viele Künstler und Schriftsteller wollen sich in der Politik beteiligen, doch leider schaffen viele Zeitungen den Platz dafür nicht. Wenn Kulturvereine etwas organisieren, kommt die Presse selten. Das ist ein Ziel des Kulturministeriums: Kultur in der Wahrnehmung und in den Medien zu verankern.
Viele ihrer Forderungen stehen auch in den Kulturpapieren der Grünen und der SP – wieso braucht es daneben Sie als Lobby?
Das stimmt, aber wir haben viel angestossen. Und daneben kann es im Moment nie genug Lobbying für die Kultur geben. Wir sind nicht Politik, das Augenzwinkern kann uns einen Effekt verschaffen, den die Politik eben gerade nicht hat.
Wie fest mischt sich das restliche Ministerium in ihre Arbeit als Kulturminister ein?
Ich bin die Repräsentationsfigur nach aussen, also muss ich mit dem einverstanden sein, was ich sage. Es ist aber so, dass wir alles untereinander austauschen. Wenn ich will, kann ich etwas auch alleine initiieren, so wie das Projekt «Kulturhauptstadt der Schweiz».
Haben Sie schon Kritik erfahren in ihrer Rolle als Kulturminister?
Die meisten sind zufrieden. Ich habe schon gehört, ich sei ein Egomane und ich würde mich zu fest in den Mittelpunkt stellen, doch das muss man hinnehmen. Ernste Kritik kenne ich keine, was es zum Glück gibt, sind Ideengeber für Projekte.
Interview: Jonas Wydler
Das Interview ist erschienen in "Das Kulturmagazin", Luzern, Nr. 06 Juni/Juli 2008.
Dominik Riedo ist seit dem 15. September 2007 der alternative Kulturminister der Schweiz. Das kulturministerium.ch ist besorgt um eine kritische Auseinandersetzung mit der Kultur in der Schweiz. Es soll mithelfen, die Kultur in Gesellschaft und Politik zu verankern und das Ansehen der Kultur zu stärken. Das kulturministerium.ch fördert die kulturelle Vielfalt in der Schweiz. Es entwickelt Ideen und Visionen für die kulturelle Zukunft.







Diskussion
...sagt...
...der Kulturminister
Vehementer Einsatz für die soziale Sicherheit von Kunstschaffenden klingt gut. Was sind denn bis jetzt die konkreten Taten des Kulturministers diesbezüglich?
Und noch etwas, worüber ich gern mehr erfahren möchte: Weshalb sollte ein Kulturmanager das Amt des Kulturministers nicht ausüben können? Ich bin im Gegenteil der Meinung, dass ein Kulturmanager der perfekte Kulturminister wäre; beherrscht er doch (im Idealfall) die Kunst des Übersetzens zwischen der Welt der Kultur und der Welt der Politik und Wirtschaft.
Als Kulturschaffender sage ich: DANKE für Ihren Einsatz
Okay, eine Kulturmanagerin könnte es auch, spürt aber nicht am eigenen Leib, wie dreckig es einem Kulturschaffenden oft geht. Viele Künstler SIND Kulturmanager. Es idt etwas, was wir alle sein müssen oder sein müssten. Kulturmanager aber sind oft keine Künstler.
Wenn Ihr Vorschlag rechnerisch aufgehen würde - was er keinesfalls tut -, dann könnte sich dieser imaginäre 'Kandidat auf erwünschte Arbeitslosigkeit' ja z.B. während 6 Monaten von seinen Eltern, seinen Kumpels oder seiner Freundin (hahaha) anstellen lassen und dann während 18 Monaten die ALV schröpfen. Aber eben: der Vorschlag ist von jeder Machbarkeit weit entfernt. Es ist nicht der Individualismus, der ihm im Wege steht, sondern sie visieren den falschen Topf an.
Aber es ist nicht nur der falsche Topf, es ist auch die falsche Förderung. Als selber ganz hervorragender Künstler plädiere ich wie immer nicht für individuelle Unterstützung, weil diese die gut vernetzten Schlaumeier in der Schlange bevorzugt. Ich plädiere für Infrastrukturen wie Ateliers, öffentlich zugängliche Geräte und Instrumente und Anlagen, die dann auch alle nutzen können, die das wünschen. Ein Beispiel sind die Bibliotheken.
Es geht nicht an, dass jemand sich auf Kosten anderer ein normal bürgerliches Leben finanzieren lässt. Wer normal bürgerlich leben will, soll auch denselben Preis dafür bezahlen wie alle anderen.
Nein, ich träume von Schreibateliers, wo PC mit Internetanschluss stehen, in den Zentren und in den Quartieren, mit 5 bis 100 Plätzen, geöffnet rund um die Uhr. Kaffeebar, Zeitungen, Bücher en masse.
Ich träume von vielen Sedels in der ganzen Schweiz
Ich träume auch von Industriebrachen, wo der Zivilschutz ausgedientes Gerät fürs Hauen, Schweissen, Hämmern und Schrauben hinstellt.
Ich träume von den vielen Sälen, die es hier zu Lande immer noch hat, und die die meiste Zeit einfach leer stehen. Ich träume von einer landesweiten Revival des Kasperlitheaters und von ganzen Quartieren, die sich in ihrer Mehrzweckhalle zum fröhlichen Kasperlen treffen - nicht nur am Wochenende, sondern auch am MoDiMi.
Kurz: Vieles gibts schon - aber es liegt brach, weil niemand sich mit schlauen Nutzungskonzepten durchsetzt. Aber so was ist eben auch harte Arbeit, und es ist einfacher, in Bern vorstellig zu werden und zu verlangen. Bitte das jetzt nicht persönlich nehmen!
Aber nun ohne Witz: Was haben Sie gegen das System der CSSR? Nicht, dass ich es einführen möchte, aber warum so negativ zitieren?
Zumindest ich kenne überhaupt keine Künstler in meinem Umfeld, die in einem zentral gelenkten Einparteiensystem, das sich soz. nennt, aber allergisch auf Abweichler reagiert, leben möchten. Ein System, das die Arbeiter respektiert? Sie machen Witze? Kulturarbeiter, nota bene, sind nicht mit Künstlern gleich zu setzen - Sie vermischen da Begriffe. Denn Kunst gehört zwar zur Kultur, aber Kulturarbeit ist nicht Kunstproduktion.
Ihnen stehen die Funktionäre vor Augen - wehe, wir hätten hier so was! Schauder, ich hab dieser Typen gesehen - als es noch den Ostblock unseligen Andenkens gab. Verklemmte miefige schlecht frisierte und phantasielose Gestalten mit dem Ledermäppli unterm Arm strichen Sie durch die Kulturräume und verbreiteten miese Stimmung.... Und ich habe auch Künstler gesehen, die auf das Wohlwollen dieser Figuren angewiesen waren. Schlimme Zeiten waren das.
Das Schlüsselwort ist vielleicht "integriert" - Künstler würden das übrigens eher mit "interniert" umschreiben!
Wer konnte, ist allerdings schon vorher gegangen: Wie beispielsweise Milan Kundera. Nachdem seine Lehrtätigkeit an der Prager Filmhochschule eingestellt, seine Bücher aus Bibliotheken entfernt und nicht mehr verlegt wurden, ist er nach Frankreich emigriert.
Ich habe die ganze Zeit in einem Land gelebt, in welchem Reisefreiheit herrscht, ich hatte die ganze Zeit meinen Reisepass. Und hatte mit Künstlern hier und dort zu tun. Vielleicht kenne ich einfach DEREN Lage besser als Sie? Ich weiss es nicht, ich weiss aber, dass diese Regimes Wohlverhalten belohnt und Abweichung bestraft haben - zum Teil sehr schwer, bis zur Vernichtung. Sie sind nicht abgewichen, und dies sind Ihre Erfahrungen. Ich bin wirklich wütend über diese Aussagen, weil es die Herrschaft der muffigen grauen Männer und die Leiden ganz Vieler ausblendet.
Ich verbrenne Sie nicht, denn Ketzerin sind Sie nicht. Ich gehöre ja keiner Herrschaft an - und Sie sind keine Untertanin. Ketzer waren doch diese Leute, die der Wahrheit mehr als irgend einem Irrglauben verpflichtet waren? Sie ziehen sich hier eine Kutte an, die Ihnen nicht zusteht.
PS: Ich habe keine Kutte angezogen. Möchten Sie mir eine anziehen vielleicht? Der Ausdruck "ketzerisch" war hier ein rhetorischer Griff. Wie war das mit der Toleranz anderer Meinungen gegenüber? Wir reden doch darüber, wie sich der Staat um die Künstler kümmert? Oder wollen Sie unterstellen, dass es im Sozialismus keine Kunst gab, weil alle Künstler bestellt waren? Das ist grob falsch.
Ich bin doch tolerant Ihrer Meinung gegenüber - aber das schliesst keineswegs aus, dass ich Ihre Aussagen völlig daneben fand. Wir reden hier über Diktaturen!
Wie Sie darauf kommen, ich unterstellte, es gäbe keine Künstler in den Diktaturen des Warschauer Pakts, kann ich nicht nachvollziehen. Sie widerlegen, was niemand behauptet - auch das ist Rhetorik...
http://www.kuenstlersozialkasse.de/wDeut sch/
Sollte mich eigentlich wundern, wenn so etwas in der Schweiz nicht funktioniert...
Mir fällt kein vernünftiger Grund ein, warum Schriftsteller schlechter gestellt sein sollten als Prostituierte.
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