17/06/2008 10:12
Während einer kürzlich absolvierten Schweizrundreise fragte ich die Fremdenführerin, die mich durch Genf geleitete, ob sie wisse, woher die Schweizer Reinlichkeit rühre...
VON JÜRGEN ROTH
VON JÜRGEN ROTH







Diskussion
Diesen deutschen Journalisten scheint die Schönheit der Schweiz jedenfalls sehr einzuschüchtern und zu verwirren. Ein Zustand, den er offensichtlich schlecht erträgt. Oder hat jemand eine andere Erklärung dafür, weshalb dieser Mann so wütend auf Schönheit reagiert?
@FrauMueller: Die Schweiz ist keine schoene Frau. -- Und so viel ich mich erinnere, kriegt die Aufmerksamkeit einer schoenen Frau bloss, wer eine andere vergleichbar schoene (besser aber: noch schoenere) Frau in Begleitung hat. Schoene Frauen sind eine Form von Ur-Kapitalismus. Wer sie hat, kriegt noch mehr. Wer nichts hat, ist angeschmiert.
Erstaunlich ist einfach immer wieder, dass das funktioniert. Im Übrigen glaube ich dem Manne die Geschichte vom Flammenwerfer nicht.
@OReichenstein: bei der Taz haben sie sicher noch einen Platz. Schöne Frauen sind wie Geld? Gut, die These haben wir. Noch zwei drei Belege?
@BB: Sie finden den Text also NICHT lustig?
@beide: Frauen sind sicher nicht wie Geld, was fuer ein albernes Menschenbild wollt Ihr mir da unterjubeln?
@Frau_Müller: Sind nicht alle Frauen schön? Na egal: Sie klären ein Mysterium auf. Nämlich jenes, warum Frauen, die sich selber für schöner als andere halten, so oft einen Lätsch machen. Es muss anstrengend sein, ständig nur zu nett oder zu aggressiv behandelt zu werden.
Aber das am Schluss mit Basel hat schon was: Die einzige Stadt der Schweiz, in der man die Alpen nicht sieht. Als Exil-Nordwestschweizer in Zürich irritieren mich diese unverrückbaren Berge jeden Tag. Was es in Basel auch noch gibt: Freien Blick nach Norden, nach Europa. Stellt Euch mal auf die Dreirosenbrücke, die ganze Schweiz im Rücken und atmet tief durch. Dort vorne ist Europa.
http://www.umweltschutz2.zh.ch/db/pdf/ZU P13-97_sUchruetli.pdf
..nur falls es wirklich jemanden interessieren sollte wie mit echt schweizerischer Gründlichkeit und unter Schonung der Umwelt (und natürlich vorsichtig) den bösen Unkräutern zu Leibe gerückt werden soll.
Wenn wir schon beim Thema sind: Die Gleisaushubrichtline
http://www.bav.admin.ch/dokumentation/ve rbindliche_dokumente/00932/index.html?la ng=de&download=M3wBUQCu/8ulmKDu36WenojQ1 NTTjaXZnqWfVpzLhmfhnapmmc7Zi6rZnqCkkIN0g nmBbKbXrZ2lhtTN34al3p6YrY7P1oah162apo3X1 cjYh2+hoJVn6w==&.pdf
hat nur 35 Seiten, dafür wissen Sie nach dem Durchlesen, was "Ausfallschotter" ist (..oder wissen sie das jetzt schon?)
@BB: A propos Geld und Geist, aehm, Schoenheit: There are no ugly women, there are only poor ones... ist eine gewagte These.
@Frau Mueller: Wie falsch verstanden?
Klar berührt es einen komsich, wenn es sich um die vertraute Umgebung handelt. Aber so ist das halt.
Ich rede nämlich einfach von einem sonnigen Nachmittag in Buenos Aires, wenn eine schöne Frau die Prachtsboulevards runter läuft und die Männer in den Cafés regelrechte Wellen machen, aufheulen und pfeifen, schreien und zuweilen deftige Obszönitäten von sich geben. Oder wenn die schöne Frau am Abend mit ihrer Freundin essen geht und der Wirt darauf besteht, sie einzuladen, weil sie mit ihrer Schönheit seine Gäste beglückt hat. @ Bruder Bernhard: Sie macht deswegen übrigens keinen Lätsch, sondern freut sich darüber, begehrt zu sein.
Solch heftigen Reaktionen auf Schönheit kommen unter Schweizern zugegebenermassen eher weniger vor, deshalb ist meine Aussage bei Euch vielleicht auch nicht so geläufig wie in Südamerika. Dass Männer nur auf zwei Arten auf Schönheit reagieren, ist in Argentinien einfach ein Spruch. Aber auch eine wunderschöne Schauspielerin aus Italien hat diese Aussage mir gegenüber kürzlich gemacht – ohne dabei einen Lätsch zu ziehen.
Im Übrigen habe ich nie gesagt, dass die Schweiz eine schöne Frau sei, sondern ich habe gesagt, dass Männer heftig auf Schönheit reagieren. Mon Dieu, ist Euch dieses Gefühl so fremd, dass Ihr meine Worte nicht versteht? Habt Ihr noch nie geheult beim Anblick von Schönheit?
Es ist mir nicht vergönnt, den Hof lange allein in der Obhut des Meisters zu lassen, deshalb habe ich keine Ahnung, welche Eruptionen Schönheit in Argentinien auslöst. Gestatten Sie allerdings, dass ich besagten Wirt, wäre sein Restaurant in Europa, als Schleimer bezeichnen würde. Als schöne Frau würde ich auf solche Erlebnisse eher harsch reagieren.
Ich habe Ihre Aussage weiter oben zum Anlass genommen, den Begriff Schönheit zu diskreditieren - die Freude sollten Sie mir lassen. Denn wer so oft mit diesen Beeri aus der Stadt zu tun hat wie ich, denkt mit der Zeit automatisch: Schön = Tüpfi. Wahrscheinlich sollte man den kaputten Begriff einfach streichen und wieder zu den richtigen Worten zurück finden: Dürr, mager, rund ...
Ik wes nicht, ik gehör zum Zweeten ...
Zu meinem Reflex: Sie haben gesagt, dass Maenner entweder zu nett oder zu aggressiv auf schoene Frauen reagieren. Darauf habe ich erwidert, dass schoene Frauen vor allem auf eines reagieren: Andere schoene Frauen. Ich finde das durchaus faszinierend. (Mein Spockreflex?). Meine Vermutung, warum das so ist, hat nichts mir Houellebecq zu tun.
Persoenlich bin ich der Meinung, dass man sich schoenen wie weniger schoenen, verheirateten wie ledigen, alten und jungen, tuepfigen wie gestreiften, kalten wie feurigen Frauen gegenueber schlichtweg natuerlich verhalten soll. Das ist aber, wie wir alle wissen, leichter gesagt als getan, denn die weibliche Schoenheit hat es eben an sich, dass sie Maennern wie Frauen die Sprache verschlaegt, den Verstand raubt, dass sie uns alle zu Narren macht. Geld hat auf viele Menschen eine aehnlich panische Wirkung.
perdón.
Estimado Miss, no he querido ofender.
@Oliver Reichenstein,
ich scheine bei dieser Frau zu tollpatschig zu sein?
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Молодая женщина строит сети. Она хочет поймать мужчин.
* Muss in der Wertung als Fussballkommentar durchgehen - von wegen Stamm-11 !
Молодая женщина строит сети. Она хочет поймать мужчин.
mit http://www.google.ch/language_tools?hl=d e
"Eine junge Frau ist (macht den) der Aufbau eines Netzwerkes. Sie will zu fangen die Männer."
und übrigens herzliche Grüsse nach Argentinien, Japan, Russland und - äh - Züri!
wie sind wir auf denn eigentlich auf dieses Thema gekommen?
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