17/06/2008 12:12
Die Strategie des Gleichgewichts funktionierte bis in die Gegenwart nicht wirklich. Wir wissen, dass der scheinbar paradiesische Zustand des Schlaraffenlandes nur faul machen würde. Wo es nichts (mehr) zu gewinnen gibt, fehlt der Anreiz, mehr zu leisten. Wo alles ausgeglichen würde, käme die Kultur an ihr Ende.
VON JOSEF H. REICHHOLF
VON JOSEF H. REICHHOLF







Diskussion
Es leuchtet doch allen sofort ein: Schlaraffenland macht faul. Da brauch ich keinen Wissenschafter, mir das zu sagen. Die Frage ist doch: Was soll jetzt daran falsch sein? Warum nicht faul sein, wenn doch ringsum Schlaraffia herrscht?
Der Lead wird aber glücklicherweise dem Artikel nicht gerecht. Denn darin äussert er sich über Dinge, wovon er wohl Ahnung hat. Und gibt aus dem Bauch argumentierenden Ökosystemkonservatoren ordentlich zu denken.
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