Zuckerberg, ich will eine Aktie!
Die Schmerzensmänner
Der kalte Genius
Angie im Wunderland
Große Schwester sieht dich!
Machen Süssgetränke dick? Bitterer Streit um Süsses
Diskussion
Zeitungen lese ich nur noch wegen Kommentaren, Hintergrundberichten und Kolumnen. Für den dominanten Rest sind sie zu langsam...
Warum ich blogge ? Weil mir jene Blogs am Herz liegen, die authentisch und aus dem eigenem Alltag und Erlebten berichten – ungeschminkt, aber mit Rechtschreibfehlern. Aber auch weil es gesundheitlich für mich der einzige Draht nach aussen ist. (http://infomagazin-nachlese.blogspot.com )
Scheinheilig dieser Tage das Thema Ölpreis in der Presse. Warum steigt er fast stündlich. Weil er derzeit das meistbenutzte Spekulationsobjekt weltweit ist. Sicher spielt die Entwicklung in China eine Rolle. Detto die Amis, die unser Öl in Rotterdam leer kaufen, nur um ihre Benzinkutschen zu betreiben. Doch die wahren Täter, die die Wirtschaft bremsen sitzen nicht an den Ölquellen, sondern vor ihren Laptops und Faxgeräten in den gestylten Wolkenkratzern dieser Welt. Diese Leute gehören an den Pranger gestellt. Das Problem der Medien heisst aber Geld beschaffen zu müssen damit der Laden boomt. Dies ist mir schon bewusst. Wird z.B. zu scharf über z.B. einen Discounter berichtet, dann stoppt dieser die Werbung (sh Süddeutsche u.a.)
Ein Barometer der Qualität von Blogs ist nicht deren Rankingplatz. Um beim Thema zu bleiben, hier wäre mir der Streuverlust zu gross und es wird andererseits nur das Ego gepflegt. Man verlinkt sich nur innerhalb des Netzwerkes Bekannter und Kollegen. Ohne die Printmedien zu verherrlichen und die Onlinemedien zu verdammen, ist es einfach Blogs als Amateurschreiberei abzutun. Es zeugt nicht von Weitsicht. Klicks bringt nicht Klasse und umgekehrt. Innovation ist angesagt. Mehr Unabhängigkeit von den Werbekunden und vor allem der Politik. Es kann durchaus möglich sein, eine Online-Zeitung mit Erfolg zu betreiben. Beispiele wurden ja schon erwähnt. Welche Zeitung nimmt hat sich das Thema sozialer Alltag oder Zweiklassenmedizin auf die Fahnen geschrieben. Welcher Werbekunde möchte in solch einem Umfeld schon inserieren. Ergibt zuwenig Klicks ? Das Thema Klasse ohne Klicks wäre unerschöpflich. Man kann aber auch in Tradition und Schönheit sterben. Davor ist niemand gefeit. Ja und da wäre noch die Generation 50 plus. Aber das wäre eine andere Geschichte.
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