Klaus J. Stöhlker AG
-
Wann greift Roger de Weck durch?
Jean-Martin Büttner, eine der beiden Edelfedern beim “Tages-Anzeiger” (die andere ist Constantin Seibt) analysiert heute das Programm des Schweizer Staatsfernsehens und kommt zu einem niederschmetternden Fazit: Beim Schweizer Fernsehen d...
-
Bulgarisches Versteckspiel
Das bulgarische Kino ist im Westen angekommen – die Mentalität der Schauspieler offenbar noch nicht. „Avé“ ein Roadmovie führt in den Norden Bulgariens und in die Gegenwart eines Landes, das den Anschluss an die Welt noch sucht. Dazu pas...
-
„Early Bird“ macht Sommerpause
Da Klaus J. Stöhlker die angenehme Verpflichtung eingegangen ist, bis Ende September dieses Jahres das Manuskript seines neuen Buches abzuliefern, wird der Weblog „Early Bird“ bis zur Fertigstellung desselben Sommerpause machen. Wir dank...
-
Geld abholen
Natürlich wollen die US-Amerikaner Geld von der Schweiz. Milliarden werden es sein. Deutsche wollen auch Geld von der Schweiz, Abgeltungssteuer genannt. Es werden wieder Milliarden sein. Griechen wollen auch Geld von Deutschland; nein,...
-
Die Schweiz des 20. Jahrhunderts löst sich auf
Mit Raymond Bär tritt ein weiterer Vertreter von Familien ab, die den Finanzplatz Schweiz im 20. Jahrhundert bestimmten. Er, 52, wird als jüngster Ehrenpräsident eines wichtigen VR, nur noch eine dekorative Rolle spielen. An seine Stelle...
-
Zwei sind zurück, einer fehlt (noch)
Zu Jahresbeginn mussten wir den Sturz dreier prominenter Schweizer melden: Nationalbank-Präsident Philipp Hildebrand, der unterdessen von den SVP-Vorwürfen frei gesprochen wurde, aber noch in Deckung bleibt, der St. Galler Bankier Dr. Ko...
-
Zürcher Opernhaus: lustlos
Pereira schon halb weg, Homolka nur halb da. Das Ergebnis ist klar: Am Zürcher Opernhaus nehmen die Spannungen im Ensemble zu; die Abgänge sind jetzt schon grösser als erwartet. Die „Carmen“ am vergangenen Samstag war musikalisch temper...
-
Deutsche Bank wird Indische Bank
Die bereits ausgebrochene Führungskrise in der grössten deutschen Bank, der Deutsche Bank AG, sagt viel auch über die Schweizer Banken aus. Anshu Nain, der Josef Ackermann als Vorstandssprecher ersetzt, hat den erfolgreichen Risk-Manage...
-
Risse sind Vorzeichen kommender Veränderungen
Die offizielle Schweiz tut viel, um die 700 000 Auslandschweizer, die 5. Schweiz, bei der Stange zu halten. Gleichzeitig werfen und drücken unsere beiden Grossbanken UBS und CS Auslandschweizer aus ihren Geschäftsbüchern: zu grosses Risi...
-
Woher das Geld kommt
Die Firma Exxon, an deren Tankstellen wir fleissig Benzin aufnehmen, hat in den fünf Jahren bis 2010 in den USA an Steuern insgesamt USD 59 Mia. bezahlt. Dies, obwohl sie in den USA selber in der gleichen Zeit nur USD 40,5 Mia. verdiente...
-
Schweizer Diplomatie ist zu diplomatisch
Elisabeth Kopp, alt Bundesrätin ist nicht nur von ihrer Partei, der FDP, enttäuscht, sondern auch von ihrer Nachfolgerin Eveline Widmer-Schlumpf. „Ich würde viel härter verhandeln“, sagt die kampferprobte Zumikerin. Ohnehin sind unsere a...
-
Welche Balancen erwartet das Volk?
Noch immer sind wir gut in das neue 21. Jahrhundert gestartet. Die Reichen sind etwas schneller reich geworden als der Mittelstand, der aber kann sich meist nicht beklagen. In der Schweiz jedenfalls weniger als andernorts; das gilt auch ...
-
Vom ahnen bis zum sehnen
Man sage nicht, Nationalhymnen seien überflüssig und nur geeignet ein Gelände zu bezeichnen, das sich ohnehin langsam in transnationalen Strukturen auflöst. Der Schweizer, von alpinen Risiken geprägt, „tritt bei Morgenröte im Strahlenmee...
-
Dynamik als Risiko
Hunderttausende sahen es, aber niemand nahm es zur Kenntnis: Der belgische Bus, in welchem bisher 28 Menschen zu Tode kamen, weil er gegen eine Betonwand fuhr, hatte über der Seitenfront drei dynamische Balken, die von unten nach oben ge...
-
Von der Kavallerie für das Bergvolk
Peer Steinbrücks Kavallerie, mit welcher er gegen die Schweiz vorrücken wollte, war das Ergebnis einer Provokation des damaligen Schweizer Bundesrats Hans-Rudolf Merz, der für Steinbrück zu sehr auf dem hohen Ross sass. Jetzt hat Johanne...
-
Die Optimierer-Klasse
Schon Vater Berggruen machte mit Impressionisten grosse Geschäfte, liess sich dann als Berliner Heimkehrer feiern und verdiente daran noch mehr. Sohn Nicolas Berggruen, der über keinen festen Wohnsitz verfügen soll, hat deshalb sehr viel...
-
Angriffe auf Spitzenverdiener sind sinnlos
Sogar Philipp Müller, Selfmade-Mann aus dem Aargau, der in Kürze als Nachfolger von Fulvio Pelli FDP-Präsident werden möchte, griff in einem seiner ersten Interviews Glencore, den grössten Schweizer Konzern, mit CEO Ivan Glasenberg an, w...
-
Denkende Christen, was tun?
Wo die römisch-katholische Kirche kaum einen Halt findet, wo Bischöfe wie Vitus Huonder in Chur, fest in Rom verankert, Pflöcke einschlagen wollen, dort haben die denkenden Gläubigen, von denen wir nicht wenige haben, selber damit begonn...
-
Vampire, wir?
Der schreckliche Zwang, dem sich Männer wie Frauen aussetzen, mit 50 noch wie 30 auszusehen, grenzt ans Lächerliche. Mein Freund sein vierzig Jahren, ein fast 80jähriger Unternehmer, hat sich seither kaum verändert. Er kultiviert einen L...
-
Deutsche sagen Energiewende ab
„Meint es Doris Leuthard ernst mit der Energiewende“, ist eine häufig zu hörende Frage. Wer sie nicht angreifen will, antwortet: „Sie versucht es, mindestens.“ Da sie im UVEK auch mit der Zweitwohnungs-Initiative auf dem falschen Fuss er...
-
Das Zürcher Volk teilt Juden und Katholiken
Nicht nur der „retrokatholische“ (St. Galler Tagblatt) Bischof von Chur, Vitus Huonder, hat Probleme mit den liberalen Zürchern, gleiches gilt für den orthodoxen Rabbiner der Israelischen Cultusgemeinde Zürich, dem die laizistischen Jude...
-
Braucht es Gottschalk und Schawinski?
Beide stecken im Quotentief, auch wenn die Sender behaupten, man sei zufrieden. Thomas Gottschalk kommt mit „Gottschalk-Live“ bei der ARD nicht auf Touren und Roger Schawinski geht es ebenso beim Schweizer Fernsehen. Sender wie Stars wol...
-
Der schwäbische Pastor aus Preussen
Ein Pastor, der gegen seine (DDR-)Regierung revoltierte, der in zweiter Beziehung mit einer Journalistin zusammen lebt, aber von seiner ersten Frau Hansi nicht geschieden ist, der Hartz IV verteidigt und die USA liebt, der für sich eine ...
-
Unterdrückung macht kreativ
Die osteuropäischen Filme waren am besten, als dort die Kommunisten die eigenen Filmer unterdrückten. Herrliche Filme aus der UdSSR, Polen, Ungarn und der CSSR waren schon vor 60 Jahren weitaus besser als alle Produktionen aus Holly- ode...
-
Gespenster, verschwunden
Wie Osama bin Laden eines frühen Morgens entsorgt wurde, nachdem man während Jahren nur sehr undefinierte Botschaften von ihm erhielt, wer immer diese formuliert und verteilt hatte, verschwanden auch die Taliban, nachdem die Al Kaida sch...
-
Die Heiligen Krieger sind unter uns
Es ist erstaunlich, wie ein Grossteil der Schweizer Medien einen Heiligen Krieg gegen Syrien und den Iran befürworten. Diese „bösen Mächte“, zu welchen manche auch Viktor Orban, den Premierminister Ungarns zählen, müssten unter allen Ums...
-
VBS im Tiefflug
Der Bundesrat mit den meisten PR-Beratern aller Departemente, Ueli Maurer, baut die grössten Kommunikationsflops. Das ist kein Wunder, denn den SVP-Oberen ist das Prinzip der Macht und des Verheimlichens von Dr. Christoph Blocher genetis...
-
Stehen Katholiken ausserhalb der Gesellschaft?
Der Churer Bischof Vitus Huonder hat mit seinem jüngsten Hirtenbrief bei den eigenen Pfarrern wie einem grossen Teil seiner „Schäflein“ eine schreckliche Niederlage erlitten. Der Brief wurde zumeist nicht verlesen und von den Gläubigen k...
-
Der Kunde als Melkkuh oder „Muppet“
Goldman Sachs hat USD 600 Mio. dafür erhalten, die staatlichen Bilanzen Griechenlands in eine Verfassung zu bringen, die einen Beitritt zur EU rechtfertigten. Es war die „Arbeit Gottes“, wie Vorstandschef Lloyd Blankfein die Tätigkeit s...
-
Das Schweizer Volk will nicht mehr
Dem Atomstopp ist nun ein Zweitwohnungs-Stopp gefolgt; das Schweizer Volk will nicht mehr. Die Globalisierung mit allen ungemütlichen Folgen, Kreditverteuerung für viele Firmen, ausländisches Personal als Konkurrenz des schweizerischen, ...
-
Luzerner KKL kaum noch finanzierbar
Als die Luzerner nach den Sternen griffen und sich, geführt von Dr. Thomas Held, ein Kongress- und Musikzentrum der Luxusklasse leisteten, wurde über Folgekosten nur approximativ gesprochen. Jetzt zeigt sich, dass Millionen fehlen, sei e...
-
Im Wallis steigen die Preise
Waren es die „Bobos aus dem Heidiland“, wie Walliser Politiker behaupten, die Franz Webers Zweitwohnungs-Initiative zum Durchbruch verholfen haben? Sicher nicht alleine, denn in Sitten sitzt in der Privatschule Kurt Bösch der grüne Polit...
-
Warum verlieren SVP und FDP?
Während die Politiker noch vor zehn Jahren in Generationen dachten, also man leicht 12-18 Jahre in den Räten dienen konnte, hat sich das Tempo der Ablösung in der Schweizer Gesellschaft nochmals verschärft. In einer Übergangsphase suchte...
-
Misstrauen als Prinzip
Ob der Schweizer Autor Christian Kracht, dessen Zürcher Lesung keineswegs als besondere Attraktion verstanden wurde, nun ein dem Imperialismus oder dem Faschismus zuneigender Schriftsteller ist, will ausser dem „Spiegel“ niemand recht be...
-
Klaus-Michaels Schiff bricht Luxus-Rekord
Der Schwyzer Unternehmer Hamburger Abstammung Klaus-Michael Kühne, unternehmerischer Hauptaktionär der Hamburger Hapag-Lloyd, hat grünes Licht gegeben, mit der „Europa 2“ das luxuriöseste Kreuzfahrtschiff der Welt zum bauen. Wer mitfahre...
-
Die Riesenwette der Stars
Wer „um eine sehr gute Flasche Wein wettet“, wie Martin Spieler, Chefredaktor der „SonntagsZeitung“, traut seiner eigenen Wette zumeist nicht. Spieler, der verspricht, die an Auflage rückläufige „SonntagsZeitung“ wieder zu einem Wachstum...
-
Der Club der Herz-Damen wächst
Schon Doris Fiala, die Zürcher FDP-Nationalrätin, wollte nur „mit Herzblut“ für die Aids-Hilfe arbeiten. Der leicht angeschlagene Verein war dankbar, dass sich eine prominente Politikerin für ihn engagierte und bewilligte Fr. 50 000.—als...
-
Ohrfeige für Zolliker Gemeinderat
Nicht die zu Steuererhöhungen geneigten FDP-Vertreter im Zolliker Gemeinderat machten bei den Stimmbürgern der Zürcher Goldküstengemeinde das Rennen, sondern die SVP, die angesichts eines miserablen Gemeindebudgets erhebliche Streichunge...
-
Schweizer Diplomatie ist zu diplomatisch
Elisabeth Kopp, alt Bundesrätin ist nicht nur von ihrer Parei, der FDP, enttäuscht, sondern auch von ihrer Nachfolgerin Eveline Widmer-Schlumpf. „Ich würde viel härter verhandeln“, sagt die kampferprobte Zumikerin. Ohnehin sind unsere al...
-
Führende Juden richtig verstehen
Sofern man sich in Gesellschaft israelischer Spitzenpolitiker befindet, weiss man oft nicht recht, wo man aus Verlegenheit hinschauen soll. Entweder sind sie wegen verbotener sexueller Aktivitäten schon zurückgetreten oder angeklagt oder...
-
Schweizer Touristiker: viel jammern, wenig performen
An der ITB in Berlin, dem Mekka der Schweizer Touristiker, konnten diese erleben, wie die Deutschen mit 4% Wachstum wieder Rekordbudgets vorlegten. Unsere allgegenwärtige Ausrede, die Schweiz sei zu teuer, wurde getoppt von den Berichten...
-
Zwei grenzwertige Aussagen?
Andreas Gerwig, ein vor 20 Jahren bekannter Basler SP-Politiker, liess verlauten „Die Schweiz ist eine Demokratie, aber kein Rechtsstaat.“ Alle Profis, die ich kenne, auch bürgerliche, nicken nachdenklich mit dem Kopf. Wie hiess es vor h...
-
Swiss Made – vereinsamt auf dem Gletscher
Unsere Marketingprofis „wollen an der aktuellen Swissness Debatte“ teil haben und präsentieren daher eine vielseitige Publikation „Swiss Made“. Ganz besonders schön ist das Titelbild im Stil der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts gelungen, ...
-
„Ich würde alles gleich machen….“
…ist einer der meist benutzten Sätze von Politikern, Sporttrainern und Vertretern ähnlicher High Risk-Jobs, wenn sie eine Niederlage überlebt haben. Es gilt als höchst gefährlich einzugestehen, man könnte auch einmal „etwas anders ...
-
GLP-Bäumle schmiss die Zweitwohnungs-Initiative
Martin Bäumle, Präsident der GLP, hatte den Auftrag, die Zweitwohnungs-Initiative zu bekämpfen. Seine Partei versagte, denn mit 28 000 Stimmen siegten Franz Weber mit Tochter. Gleichzeitig herrschte ein Chaos innerhalb der Parteien: Die ...
-
Zumthors doppelte Niederlage
Nicht nur in der Bündner Gemeinde Vals, die ohne den Schweizer Star-Architekten Peter Zumthor niemand kennen würde, auch auf der Insel Ufenau im Zürisee, wo er für das Kloster Einsiedeln eine neue Anlage bauen wollte, verlor der Grossmei...
-
Tolle Justiz – andernorts
In den USA fällt der Richter über Goldman Sachs her, wo er die Investment Bank öffentlich beschuldigt, die Stadt El Paso über den Tisch gezogen zu haben. In Deutschland geht die Staatsanwaltschaft München gegen den früheren Porsche-Finan...
-
Feier zum 1. Mai: sinnlos
Wenn in Zürich zum 1. Mai ein ägyptischer Gewerkschafter als wichtigster Redner eingeladen wird, zeigt dies die Hilfslosigkeit unserer Gewerkschaften. Der 1. Mai ist der Tag des Arbeiters, der in Zürich üblicherweise ein Dienstleister is...
-
Goldschatz gesucht
Die Franzosen, Engländer und Italiener lagern ihr Gold zuhause. Die Deutschen und Schweizer lagern ihr Gold bei der Federal Reserve in New York. Es gibt natürlich keinerlei offizielle Bestätigung für diesen Tatbestand, aber die Indizien ...
-
Daniel Vasella, der Missverstandene
Der Basler Konzernchef Daniel Vasella gehört zu den unverstandenen Schweizer Unternehmern. Die Basler selber finden, er sei am Rheinknie nie richtig angekommen. Im Handgemenge der wichtigeren Schweizer Unternehmensführer hält er sich ehe...



















